Innenministerium veröffentlicht Asylzahlen für Juli – Syrien bleibt Hauptherkunftsland

Symbolbild

Das saarländische Ministerium für Inneres, Bauen und Sport hat die monatlichen Zahlen zur Flüchtlingssituation im Land für Juli 2026 vorgelegt. Demnach lebten zum Stichtag 31. Juli insgesamt 726 Personen in der Landesaufnahmestelle in Lebach – einschließlich der vorhandenen Kapazitätserweiterungen. Im Laufe des Monats wurden 44 Asylbewerber sowie 115 Flüchtlinge aus der Ukraine im Saarland aufgenommen.

Insgesamt wurden 54 Asylbewerber und 115 ukrainische Flüchtlinge auf die saarländischen Kommunen verteilt. 56 Personen stellten im Juli einen Asylantrag. In demselben Zeitraum entschied das zuständige Bundesamt über 341 Asylanträge. Davon fielen 31 positiv aus – die Betroffenen erhielten eine Anerkennung als Flüchtling, subsidiären Schutz oder Abschiebungsschutz. 278 Anträge wurden abgelehnt. Die Differenz zwischen der Gesamtzahl der Entscheidungen und der Summe aus positiven und negativen Bescheiden ergibt sich aus sonstigen Verfahrenserledigungen. Hauptherkunftsland der Asylsuchenden im Saarland bleibt Syrien.

Im Juli wurden acht Personen aus dem Saarland abgeschoben. 25 Menschen reisten im Rahmen des REAG/GARP-Förderprogramms freiwillig aus, weitere zehn Personen kehrten ohne Förderung freiwillig in ihre Herkunftsländer zurück. Das Ministerium weist darauf hin, dass ein Abgleich der aktuellen Zahlen mit früheren Monatsstatistiken aufgrund möglicher nachträglicher Veränderungen nicht möglich ist.

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