Nordsaarlandklinik soll stationäre Versorgung in den Landkreis St. Wendel zurückbringen

Foto: Reka Klein

Die geplante Nordsaarlandklinik nimmt weiter Gestalt an – und stößt im Landkreis St. Wendel auf positive Resonanz. Die stellvertretende SPD-Kreisvorsitzende Reka Klein bezeichnete das Vorhaben als bedeutenden Fortschritt für die medizinische Versorgung in der Region. Das Konzept sieht vor, stationäre Behandlungsmöglichkeiten wieder vor Ort anzubieten und gleichzeitig die ambulante Versorgung zu stärken. Beide Bereiche sollen künftig enger miteinander verknüpft werden.

Klein hob dabei besonders die Rolle von Gesundheitsminister Magnus Jung hervor. „Dass wir heute an diesem Punkt stehen, ist ganz wesentlich auch Gesundheitsminister Magnus Jung zu verdanken. Nach den Schwierigkeiten der vergangenen Monate wurde das Projekt von ihm nicht aufgegeben, sondern es wurde gemeinsam mit den Knappschaft Kliniken konsequent an einer tragfähigen Lösung weitergearbeitet. Damit ist der Weg für die nächste Planungsphase geöffnet worden“, sagte Klein. Die Landesregierung zeige damit, dass sie den ländlichen Raum nicht aus den Augen verliere. Dort, wo Versorgungsangebote in den vergangenen Jahren weggefallen seien oder neue Herausforderungen entstanden seien, müssten neue, passgenaue Strukturen geschaffen werden.

Besonders die Gemeinden Nonnweiler, Tholey und Nohfelden sowie der gesamte Landkreis St. Wendel dürften von dem Vorhaben profitieren. „Mit der Nordsaarlandklinik wird deshalb ein wichtiger Schritt hin zu einer wohnortnahen und verlässlichen medizinischen Versorgung im Nordsaarland getan. Gerade auch in Nonnweiler, Tholey, Nohfelden und im gesamten Landkreis St. Wendel wird das als gute Nachricht aufgenommen“, betonte Klein.

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