Die saarländischen Gerichtsvollzieherinnen und Gerichtsvollzieher erhalten ab sofort neue Schutzausrüstung. Staatssekretär Dr. Diener übergab am Mittwoch dem Vorsitzenden des DGVB Saar, Gerd Luckas, symbolisch das neue Sicherheitspaket. Das Justizministerium trägt die Kosten vollständig.
Zur neuen Ausstattung gehören unter anderem eine schnittfeste Schutzjacke, Schnittschutz-Armstulpen, ein schnittfestes Longsleeve beziehungsweise Poloshirt sowie Schutzhandschuhe. Ergänzt wird das Paket durch bereits vorhandene ballistische Schutzwesten und Schnittschutzschals, wie sie auch die saarländische Polizei nutzt. „Wer sich Tag für Tag für unseren Rechtsstaat in schwierige und mitunter gefährliche Situationen begibt, verdient unser aller Respekt und unseren Schutz. Mit dem neuen Sicherheitspaket verbessern wir deshalb die vorhandene Ausrüstung unserer Kolleginnen und Kollegen“, sagte Staatssekretär Dr. Diener.
Das Ausstattungspaket geht auf einen fortlaufenden Austausch zwischen dem Justizministerium und dem DGVB Saar zurück. Weitere Vorhaben sind bereits geplant: Ab dem dritten Quartal 2026 sollen fünf Gerichtsvollzieherinnen und Gerichtsvollzieher in einem Pilotprojekt eine moderne Alarmierungssoftware mit GPS-Notruf testen, die unter anderem bereits in Baden-Württemberg zum Einsatz kommt.
Gerd Luckas, Vorsitzender des DGVB Saar, begrüßte die Entwicklung: „Die neue Schutzausrüstung ist ein echter Gewinn für unsere Kolleginnen und Kollegen und ein starkes Zeichen der Zusammenarbeit zwischen Land und Berufsstand. Als Verband haben wir bereits weitere Projekte wie beispielsweise die Etablierung einer Alarmierungssoftware und die Genehmigung für den Einsatz eines Reizstoffsprühgerätes für den Notwehrfall angestoßen. Den eingeschlagenen Weg setzen wir fort: Unsere Ausstattung wird kontinuierlich verbessert.“




