Die Kreisstadt St. Wendel hat in Winterbach ein neues Gemeindezentrum errichtet. Das moderne Gebäude entstand auf dem Gelände der ehemaligen Volksschule und kostete insgesamt 5,1 Millionen Euro. Das saarländische Innenministerium unterstützte das Projekt mit einer Bedarfszuweisung von 1,25 Millionen Euro. Weitere 850.000 Euro steuerte der Bund aus dem Förderprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ bei. Die Kreisstadt St. Wendel brachte einen Eigenanteil von mehr als drei Millionen Euro auf.
Bei der Einweihungsfeier betonte Staatssekretär Torsten Lang die Bedeutung des Projekts: „Für ein lebendiges Dorfleben und den Zusammenhalt einer Gemeinschaft sind zentrale Treffpunkte äußerst wichtig. Bürgerinnen und Bürger haben dort die Möglichkeit, sich auszutauschen, gemeinsam etwas zu unternehmen und verschiedenste Veranstaltungen, z.B. kultureller Art, zu besuchen. Das neue Gemeindezentrum stärkt also Winterbach als lebenswerte, attraktive und zukunftsfähige Heimat. Deshalb haben wir als Innenministerium das Projekt auch sehr gerne unterstützt!“
Bürgermeister Peter Klär hob die Bedeutung für die gesamte Region hervor: „Dank der Zuschüsse des saarländischen Ministeriums für Inneres, Bauen und Sport, des Bundes sowie eines städtischen Eigenanteils von mehr als drei Millionen Euro ist in Winterbach ein barrierefreies und nachhaltiges Dorfzentrum für Kommunikation, Integration und Begegnung entstanden, das insbesondere die örtlichen Vereine und Institutionen einbindet. Wie hier in Winterbach, haben wir aufgrund zahlreicher Investitionen in allen Stadtteilen ein sehr hohes Niveau der dörflichen Infrastruktur mit Mehrzweckhallen, Dorfgemeinschaftshäusern, Kulturzentren, Sportanlagen und Feuerwehrhäusern erreicht. Das Geld dafür ist gut angelegt, da unsere intakten Vereinsgemeinschaften und das Dorfleben davon profitieren.“
Bisher verfügte Winterbach über kein eigenes Vereins- und Veranstaltungsgebäude. Die örtlichen Gruppen nutzten Räume im Westflügel der alten Volksschule. Der marode Ostflügel und der Verbindungsbau des Schulgebäudes wurden abgerissen, nachdem eine Sanierung als zu kostspielig eingestuft worden war. An ihrer Stelle entstand nun das neue Gemeindezentrum. Das barrierefreie Gebäude verfügt über einen Veranstaltungssaal mit Bühne, eine Küche, Technikräume und eine Außenterrasse. Der Saal bietet Platz für 120 bis 150 Personen.



