45 Helfer verhindern Umkippen des Gewässers nach Hitzeperiode

Foto: THW/Steven Bier

Ein Großeinsatz des Technischen Hilfswerks (THW) verhinderte das Umkippen eines Saaraltarms bei Merzig-Mechern. 45 Einsatzkräfte der Ortsverbände Freisen und Theley arbeiteten vom Nachmittag des 30. Mai bis zum Vormittag des 31. Mai daran, die kritische Wasserqualität des Gewässers zu verbessern. Die anhaltende Hitzeperiode hatte zuvor zu einem gefährlich niedrigen Sauerstoffgehalt geführt.

Das Wasser- und Schifffahrtsamt des Bundes forderte die spezialisierten THW-Einheiten an, nachdem sich die Situation im Saaraltarm zugespitzt hatte. Die Fachgruppen Wasserschaden/Pumpen brachten Großpumpen zum Einsatz, die gemeinsam eine Förderleistung von etwa 10.000 Litern pro Minute erreichten. Das frische Wasser wurde direkt aus der Saar in den gefährdeten Altarm geleitet. Für diese Aufgabe bauten die Helfer mehrere hundert Meter Schlauchstrecken auf. Um die Arbeiten auch nachts fortführen zu können, leuchteten sie das Einsatzgebiet großflächig aus.

Nach fast 20 Stunden kontinuierlicher Pumparbeit zeigte sich am Morgen des 31. Mai eine deutliche Verbesserung der Wasserqualität. Die Einsatzkräfte begannen daraufhin mit dem Rückbau der Technik. Der Einsatz sollte am Nachmittag vollständig abgeschlossen sein. Ob in den nächsten Wochen erneut Maßnahmen zur Stabilisierung des Gewässers erforderlich werden, hängt nach Angaben der Verantwortlichen hauptsächlich von der weiteren Wetterentwicklung ab.

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