Die Interessengemeinschaft Winterbacher Vereine veranstaltete zum 15. Mal ihre traditionelle Feuerzangenbowle-Nacht. Bei der Sportfreunde-Anlage kamen zahlreiche Besucher zusammen, um das beliebte Heißgetränk zu genießen.
Gerhard Nagel, früherer Leiter der Alten Herren, und Martin Scherer kümmerten sich um die Zubereitung der speziellen Punsch-Variante. Die beiden Verantwortlichen hatten reichlich zu tun, um alle Gäste mit dem wärmenden Getränk zu bewirtschaften.
Zur Eröffnung der Veranstaltung fanden sich prominente Gäste ein: Landrat Udo Recktenwald, Bürgermeister Peter Klär, Ortsvorsteher Gerhard Weiand und Christian Klassen, Vorsitzender der Interessengemeinschaft Winterbacher Vereine, entzündeten gemeinsam den ersten Zuckerhut. Die Besucher verfolgten gespannt, wie das traditionsreiche Getränk entstand.
Die klassische Feuerzangenbowle setzt sich aus trockenem Rotwein, Zimtstangen, Nelken, frisch gepresstem Zitronensaft, einem Zuckerhut und mindestens 54-prozentigem Rum zusammen. Der Rotwein wird mit den Gewürzen und dem Zitronensaft erhitzt und anschließend in ein feuerfestes Gefäß gefüllt. Eine spezielle Zange mit dem Zuckerhut wird über das Gefäß gelegt. Der mit Rum getränkte Zucker wird angezündet und tropft schmelzend in den heißen Wein. Während des Vorgangs wird kontinuierlich Rum nachgegossen, damit die Flamme nicht erlischt.
Die überdachte Sportanlage bot optimale Bedingungen für die Veranstaltung und war festlich beleuchtet. Verschiedene örtliche Vereine und Gruppen sorgten für zusätzliche Speisen und Getränke. Der heimische Musikverein übernahm die musikalische Gestaltung des Abends.
Ein besonderer Höhepunkt für die jüngsten Besucher war der Auftritt des Nikolaus. Er verteilte süße Geschenke an die Kinder, die sich mit Liedern und Gedichten bei ihm bedankten. Die stimmungsvolle Veranstaltung zog sich bis in die späten Nachtstunden.



