Welche Sportart ist im Saarland am beliebtesten?

Sport ist ein Teil des Lebens eines jeden Menschen und während es für einige nur ein Hobby ist, ist es für andere eine Leidenschaft. Einige haben es auf die nächste Stufe gebracht und nehmen den Sport sehr ernst. Heute verfolgen Menschen in allen Teilen der Welt verschiedene Sportarten zu ihrem Vergnügen und viele Fans haben eine emotionale Bindung zu ihrer Lieblingsmannschaft und den Spielern aufgebaut. Viele der Fans haben die Spieler als Vorbilder in ihr Leben aufgenommen.

Wir können also sagen, dass Sport nicht nur ein Spiel ist, sondern auch eine Emotion für Millionen von Fans weltweit. Diese Popularität von Sportarten lässt sich anhand ihrer Fangemeinde messen, denn je beliebter eine Sportart ist, desto größer ist die Fangemeinde auf der ganzen Welt. Der Sport verbindet die Menschen ungeachtet ihrer Hautfarbe, Rasse und Religion. So verhält es sich auch von Bundesland zu Bundesland. Schauen wir in Richtung Saarland werden wir beispielsweise feststellen, dass die Saarländer sehr sportlich unterwegs sind und vielfältige Sportarten betreiben, wobei Fußball die beliebteste ist. Ein Fakt, der nicht verwunderlich ist, in Anbetracht der Tatsache, dass Fußball eine der beliebtesten Sportarten der Welt ist. Das Spiel wird in über 200 Ländern gespielt und ist damit die beliebteste Sportart der Welt. Wer sich für Fußball Tipps heute interessiert, der wird viele Gleichgesinnte finden, denn der Fußball hat rund 3,5 Milliarden Fans auf der ganzen Welt. Dieser Trend drückt sich auch im Saarland in der Anzahl der Spieler und Vereine aus: Saarland verfügt über 368 Vereine und 97 636 Mitglieder. Wenn man bedenkt, dass das Saarland im Jahr 2020 eine Einwohneranzahl von 984.000 Einwohnern umfasste, muss man zugeben, dass es sich hierbei um eine beträchtliche Anzahl handelt.

Neben dem normalen Fußball, wird auch der sogenannte Futsal im Saarland immer beliebter. Futsal ist die von der FIFA anerkannte Form des Hallenfußballs mit kleinen Spielfeldern (das Wort ist eine Abkürzung des spanischen „fútbol sala“). Es wird zwischen zwei Mannschaften gespielt, die jeweils fünf Spieler auf dem Spielfeld haben, mit wechselnden Auswechselspielern und einem kleineren Ball als beim Fußball, der härter und weniger sprunghaft ist. Aufgrund des geringen Platzangebots müssen die Spieler über eine gute Technik und Geschicklichkeit verfügen. Fútbol sala ist nicht nur ein eigenständiger Profisport mit nationalen und internationalen Meisterschaften, sondern gilt auch als Entwicklungsinstrument für den 11er-Fußball. Dabei wird diese relativ neue Sportart niemals dem „richtigen“ Fußball das Wasser reichen, aber es wird als eine willkommene Ergänzung und Abwechslung angesehen.

Auch der Frauenfußball erfreut sich von Jahr zu Jahr größerer Beliebtheit, angefangen bei der Women’s Super League (WSL), die 2018 zu einem vollwertigen Profi-Wettbewerb wurde, bis hin zu den rekordverdächtigen Einschaltquoten der Frauenfußball-WM in 2019, die 1,12 Mrd. Zuschauer übertrafen. Der Frauenfußball ist die größte Wachstumschance im heutigen Fußball und hat für die FIFA weiterhin höchste Priorität. Obwohl das Spiel auf allen Ebenen exponentiell gewachsen ist, bieten die Leidenschaft und die steigende Popularität des Sports ein enormes ungenutztes Potenzial. Und auch im Saarland geht dieser Trend nicht vorbei: 1990 waren die Frauen des VfR 09 Saarbrücken ein Gründungsmitglied der Bundesliga.1997 verließ die Frauenfußballmannschaft des VfR 09 Saarbrücken den VfR und schloss sich dem 1. FC Saarbrücken an. Bis zur Saison 2010/11 spielte die Mannschaft in 16 Bundesligaspielzeiten, seitdem spielt sie in der 2. Bundesliga. Der größte Erfolg der Mannschaft war der Einzug ins DFB-Pokalfinale 2008, wo sie mit 1:5 gegen den 1. FFC Frankfurt verlor.

Das Saarland hat aber in Hinsicht auf Sport noch viel mehr zu bieten: Mitten im Saarbrücker Stadtwald führt ein Weg zu einer der interessantesten Sportanlagen Deutschlands, die einmalige Möglichkeiten für den Hochleistungssport bietet. Das sportliche Umfeld wurde hier mit einer beispielhaften Infrastruktur kontinuierlich ausgebaut. Die Sportanlagen des Olympiastützpunktes Rheinland-Pfalz/Saarland profitieren von mehreren positiven Faktoren. Insbesondere die enge Verzahnung mit der Universität des Saarlandes mit dem renommierten Institut für Sport- und Präventivmedizin, dem Institut für Sportwissenschaften und der Hermann-Neuberger-Sportschule bildet ein ideales Netzwerk zur Erreichung unterschiedlicher Zielsetzungen. Darüber hinaus wurden eine Eliteschule des Sports und eine Eliteschule des Fußballs für Frauen und Mädchen sowie ein neues Leichtathletikzentrum eingerichtet. Neben den eigenen Athleten des Olympiastützpunktes halten sich hier regelmäßig Spitzensportler aus der ganzen Welt auf. Auch Verbände, Vereine oder Freizeitsportler halten hier Tagungen und Seminare ab und schätzen das besondere Ambiente der Räumlichkeiten. Insgesamt findet man 336 Turnvereine und 70 347 Mitglieder im Saarland.

Auch Tennis steht bei den Saarländern ganz oben auf der Liste. Tennis ist mit mehr als 1,5 Milliarden Fans die fünftbeliebteste Sportart der Welt. Es gibt mehr als 8 große Tennisturniere in der ganzen Welt. Tennis ist eine olympische Sportart und wird in verschiedenen Ländern gespielt und von Milliarden von Fans verfolgt. Die Saarländer können in einen von den 167 Tennisvereinen dieser überaus beliebten Sportart nachgehen.

Dem Breitensport wird hier auch eine große Bedeutung beigemessen. Rund 390.000 Saarländerinnen und Saarländer engagieren sich aktiv in über 2.000 Sportvereinen im Land. Im Vergleich zu anderen Bundesländern sind im Saarland die meisten Menschen (rund 40 % der Bevölkerung) in Sportvereinen angemeldet. Und auch beim Erwerb des Deutschen Sportabzeichens, dem nationalen Fitnesstest, sind die Saarländerinnen und Saarländer ihren Kolleginnen und Kollegen in anderen Bundesländern noch weit voraus. Verschiedene Sportinstitutionen wie der Landessportverband für das Saarland, das Sportministerium und der Olympiastützpunkt Rheinland-Pfalz/Saarland arbeiten seit Jahren sehr eng zusammen, um die sportlichen Aktivitäten im Land zu stärken.

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