Umwelt-Campus Birkenfeld kooperiert mit Nationalpark: Gastvorlesungen vermitteln Praxiswissen

Foto: Anton Didas

Studierende des Studiengangs „Kommunikationspsychologie und Nachhaltigkeit“ am Umwelt-Campus Birkenfeld erhielten Anfang Januar direkte Einblicke in die Arbeitswelt eines Nationalparks. Im Rahmen des Wahlpflichtmoduls „Nachhaltigkeit“ hielten drei Mitarbeitende des Nationalparks Hunsrück-Hochwald Gastvorlesungen für die Drittsemester.

Dr. Jan Rommelfanger, zuständig für Umweltbildung, Naturerleben, Regionalentwicklung und Nationalpark-Tore, Dr. Martin Mörsdorf, stellvertretender Amtsleiter und verantwortlich für Forschung, Biotop- und Wildtiermanagement, sowie Mariam Landgraf, Leiterin der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, berichteten an drei Tagen aus ihrem Arbeitsalltag. Die Referenten erläuterten grundlegende Aufgaben von Nationalparken, darunter Prozessschutz, Biotopentwicklung, Forschung, Naturerleben, Umweltbildung und Kommunikation. Am konkreten Beispiel des Nationalparks Hunsrück-Hochwald zeigten sie auf, wie vielfältig das Schutzgebietsmanagement ist, welche Bedeutung verschiedene Interessengruppen haben und warum die Einbindung unterschiedlicher Akteure trotz teils gegensätzlicher Erwartungen wichtig ist. Besonders die Rolle der Kommunikation als Erfolgsfaktor in der Naturschutzarbeit wurde hervorgehoben.

Die Studierenden zeigten sich in der anschließenden Feedbackrunde begeistert von den praxisnahen Einblicken. Student Erik schätzte die „umfangreichen Informationen und die neuen Einblicke in den Nationalpark“. Hannah bezeichnete die Vorträge als „tolle Möglichkeit in den Kontakt mit dem Nationalpark zu kommen“ und erkannte, dass es „gar nicht so einfach ist [im Nationalpark] so viele Gruppen einzubeziehen.“ Amelie hob hervor: „Es ist eine einzigartige Möglichkeit, so nah an der Schnittstelle zum Nationalpark Insiderinformation zu erhalten. Es hat meinen Blick erweitert und erhöht meine Motivation, mich in diesem Bereich zu engagieren – und vielleicht auch im Nationalpark mitzuarbeiten.“ Dr. Jan Rommelfanger betonte den gegenseitigen Nutzen: „Durch einen solchen Austausch können wir Positionen und Bedürfnisse einer sehr jungen Generation mitnehmen, um sie in die Entscheidungen im Nationalpark-Management einfließen zu lassen.“ Die Veranstaltungsreihe stärkt die Zusammenarbeit zwischen dem Umwelt-Campus und dem Nationalpark. Die Verknüpfung von Theorie und Praxis vermittelt den Studierenden nicht nur Fachwissen, sondern eröffnet auch berufliche Perspektiven in einem Arbeitsfeld, in dem Naturschutz, Management, Bürgerbeteiligung und Kommunikation eng miteinander verbunden sind.

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