Zwischen einem teilweise frühlingshaften Start und einem milden Drittel präsentierte sich der Januar 2024 als Winterintermezzo von zwei Wochen, begleitet von Frostperioden, Schneefällen und einer auffälligen Grenzwetterlage, die zu gefährlicher Glätte führte. Nach dem Rückzug der Niederschläge strahlte die Januarsonne so intensiv wie seit zwei Monaten nicht mehr, berichtete der Deutsche Wetterdienst (DWD) nach der ersten Auswertung der rund 2000 Messstationen.
Der Januar, ausgestattet mit 2,0 °C (0,5 °C) und 122 l/m² (86 l/m²), platzierte das Saarland auf dem ersten Rang der niederschlagsreichsten Bundesländer. Der Großteil davon fiel als Regen aus, während Schneefall eine Seltenheit war. Aufgrund von Glatteisregen am 17. Januar mussten zahlreiche öffentliche Einrichtungen geschlossen werden. Im Gegensatz dazu zeigte sich die Sonne mit 72 Stunden (40 Stunden) keineswegs selten – ein Sonnenscheinplus von 80 Prozent.





