Das Saarland plant, bestehende Spielplätze durch das Olympiaprojekt Mehrgenerationenspielplätze nachhaltig zu erweitern. Hierbei sollen zusätzliche Geräte und Angebote eingeführt werden, um im Sinne des olympischen/paralympischen Gedankens Spaß an Sport, Bewegung, Fitness und präventiver Gesunderhaltung sowie den örtlichen Gemeinschaftssinn zu fördern.
Innenminister Reinhold Jost betont die Bedeutung von Spielplätzen für die Entwicklung von Kindern und ihre sozialen Kontakte. Die Fördermittel sollen dazu beitragen, eine entsprechend angemessene Infrastruktur für Spielplätze zu schaffen. Gemeinsam mit dem Ministerium für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz wird finanzielle Unterstützung für die Kommunen bereitgestellt.
Die Finanzierung erfolgt durch eine Förderallianz des MUKMAV im Rahmen der Dorfentwicklungsförderung und des MIBS. Über das Programm „Ländlicher Raum/Dorferneuerung – Förderperiode 2023-2027“ des MUKMAV können Zuwendungen von 55 – 75 % beantragt werden. Bedarfszuweisungen des MIBS können diese auf bis zu 90 % der zuwendungsfähigen Kosten erhöhen, wobei die Maximalförderung bei 90 % und maximal 346.150 € pro Projekt liegt.
Umweltministerin Petra Berg unterstreicht die langfristige Investition in die regionale Wirtschaft, die vor allem kleinen und mittelständischen Handwerksunternehmen zugutekommt. Die Förderung trägt dazu bei, die Lebensverhältnisse in den Dörfern gleichwertig zu gestalten und die Standortattraktivität zu erhöhen.
Das Gemeinschaftsprojekt „Mehrgenerationenspielplätze“ wurde als Wettbewerb ausgeschrieben, um die innovativsten kommunalen Projekte zu fördern. 16 Kommunen, darunter Blieskastel, Bous, Eppelborn, Freisen, Großrosseln, Heusweiler, Illingen, Nalbach, Neunkirchen, Püttlingen, Quierschied, Saarwellingen, St. Wendel, Wadern, Wadgassen und Wallerfangen, erhielten die Zusage einer Förderung für ihre Projekte aufgrund ihrer innovativen, inklusiven und intergenerativen Ansätze sowie ihres Sport- & Olympia-/Paralympicsbezugs.



