Nonnweiler bildet 24 neue Feuerwehrkräfte aus

Die erfolgreichen Lehrgangsteilnehmer mit Ausbildern und Gästen. Foto: Manfred Koch

In Nonnweiler haben 24 Feuerwehrangehörige ihre Grundausbildung erfolgreich abgeschlossen. Die Teilnehmer stammten aus verschiedenen Gemeinden des Landkreises und absolvierten gemeinsam die 70-stündige Ausbildung.

17 Nachwuchskräfte kamen aus den Löschbezirken der Gemeinde Nonnweiler. Im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit nahmen weitere sieben Angehörige der Freiwilligen Feuerwehren aus Freisen, Oberthal, Tholey und Wadern teil. Die Ausbildung erstreckte sich über acht Wochenenden.

Die angehenden Feuerwehrleute erlernten während des Lehrgangs die Grundlagen für den aktiven Feuerwehrdienst. Das Ausbildungsprogramm umfasste Themen wie Rechtsgrundlagen, Brennen und Löschen, Unfallverhütung, Verhalten bei Gefahr, lebensrettende Sofortmaßnahmen, Fahrzeug- und Gerätekunde sowie Löschwasserförderung und Technische Hilfe. Neben theoretischem Unterricht standen umfangreiche praktische Übungen auf dem Programm.

Am Ende der Ausbildung mussten die Teilnehmer sowohl eine schriftliche Prüfung als auch praktische Leistungsnachweise erbringen. Die Erste Beigeordnete der Gemeinde Nonnweiler, Lieselene Scherer, und Wehrführer Alexander Kuhn überreichten den erfolgreichen Absolventen ihre Urkunden. Bei der Abschlussfeier waren auch Kreisbrandmeister Sebastian Alles sowie Ortsvorsteher und Löschbezirksführer aus der Gemeinde anwesend. Vertreter der Wehrführungen aus den beteiligten Nachbarkommunen nahmen ebenfalls teil.

Wehrführer Kuhn betonte, dass neben fachlichen Kenntnissen auch soziale Kompetenzen wie Teamgeist und Anpassungsfähigkeit vermittelt wurden. Die frisch ausgebildeten Feuerwehrangehörigen können nun unter Anleitung eines Truppführers am Einsatz- und Übungsdienst teilnehmen. „Damit habt ihr den Grundstein für eure aktive Feuerwehrlaufbahn gelegt“, erklärte Scherer. Sie kündigte an, dass die interkommunale Zusammenarbeit fortgesetzt werde.

Das Ausbilderteam erhielt Dank und Anerkennung für die umfangreiche Vorbereitung und Durchführung des Lehrgangs. Der stellvertretende Wehrführer Thorsten Maring würdigte das Engagement der Absolventen: „Ihr habt alle viel Freizeit geopfert, um euch für andere einsetzen zu können. Dafür gebührt euch Respekt.“

Die Ausbildung geht für die 24 Feuerwehrangehörigen weiter. In den kommenden zwei Jahren vertiefen sie ihre Kenntnisse im Rahmen der Ausbildung zum Truppmann Teil 2. Dabei sind mindestens 80 Übungsstunden auf Standort- und Gemeindeebene vorgesehen. Anschließend können sie an einem Lehrgang zum Truppführer teilnehmen. Mit diesem Abschluss erhalten sie die Berechtigung für weiterführende Lehrgänge.

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