Neuer SR-„Tatort“: „Die Kälte der Erde“ – heute 20.15 Uhr

SR Tatort Kälte der Erde
Foto: SR

Der neue SR-„Tatort, „Die Kälte der Erde“, wird am Sonntag, 29. Januar, 20.15 Uhr, im Ersten ausgestrahlt. Die Sendung ist anschließend sechs Monate lang in der ARD Mediathek verfügbar.

Samstag. Spieltag. Ein Saar-Pfalz-Fußball-Derby hält sämtliche Einsatzkräfte in Saarbrücken in Atem, inklusive der Hauptkommissarinnen und Hauptkommissare Leo Hölzer (Vladimir Burlakov), Adam Schürk (Daniel Sträßer), Esther Baumann (Brigitte Urhausen) und Pia Heinrich (Ines Marie Westernströer).

Denn nach dem Spiel wird aus der Notaufnahme ein Todesfall gemeldet. Andreas Schneider (Nils Bannert) brach mit Schädelfrakturen und einer Stichwunde in der Notaufnahme zusammen und konnte nicht mehr gerettet werden.

VERSCHWIEGENE WAHRHEITEN

Schnell stellt sich heraus, dass er die „Dritte Halbzeit“ bei einem Ackermatch verbracht hat. Aber ob er dort auch die tödlichen Verletzungen erlitten hat, bleibt vorerst unklar. Denn so sehr die Hooligan-Gruppen verfeindet sind, genauso sehr sind sie sich einig, dass der größte und gemeinsame Feind die Polizei ist. Daher konfrontieren sie das Saarbrücker Team mit Schweigen und klären ihre Kämpfe unter sich.

Auch Adam Schürk verschweigt gewisse Wahrheiten. Als er jedoch bei sich zu Hause überfallen wird, weil jemand auf der Suche nach den Millionen aus dem Bankraub seines Vaters ist, muss er Leo Hölzer einweihen.

Doch wer hier wem trauen kann und am Ende auf wessen Seite steht, bleibt undurchdringlich.

„EIN WAHRER INDUSTRIEWESTERN“

Für Kerstin Polte war es der erste „Tatort“ überhaupt als Regisseurin. Sie erklärt: „Nachdem ich das wunderbare Drehbuch von Melanie Waelde gelesen hatte, war mir schnell klar, dass ich stilistisch gerne in eine Western-Richtung gehen möchte, natürlich ohne Pferd und Wüste, aber dafür inmitten der alten, gewachsenen und stillgelegten Industrielandschaften des Saarlandes, die eine faszinierende Geschichte und Atmosphäre mitbringen. Ein wahrer Industriewestern konnte so entstehen, in dem wir unter glatte Oberflächen tauchen sowie das Rohe, Verborgene, Unperfekte, Verletzliche in Menschen und Landschaften aufspüren. Etwas, was wir alle in uns tragen.“

BLICK WIRD WEIBLICHER

Über die ersten drei Folgen nahmen die Rollen der Kommissarinnen Pia Heinrich (Ines Marie Westernströer) und Esther Baumann (Brigitte Urhausen) kontinuierlich mehr Raum ein. Auch das Zusammenspiel mit den beiden Kommissaren Leo Hölzer (Vladimir Burlakov) und Adam Schürk (Daniel Sträßer) bekommt jetzt eine neue Dynamik.

„Im vierten Teil entwickelt es sich immer weiter hin zu einer Gleichwertigkeit, zu einem Team“, verrät Ines Marie Westernströer. Die größer werdenden Rollen bringen auch einen Vorteil für die Schauspielerinnen, erklärt Brigitte Urhausen: „Es wird für uns immer einfacher, sich in die Rolle einzufinden, da uns die Drehbücher mehr Futter liefern und man selber seine Figur mit jedem Film besser kennt. Das heißt, man hat irgendwann total das Gespür dafür, ob sie das jetzt sagen würde oder es nicht passt.“

Die Sendung ist nach der Ausstrahlung sechs Monate lang in der ARD Mediathek verfügbar.

BESETZUNG UND STAB

„Die Kälte der Erde“ ist eine Produktion der Bavaria Fiction GmbH, Niederlassung Köln, im Auftrag der ARD Degeto und des Saarländischen Rundfunks für die ARD.

Besetzung

  • Adam Schürk: Daniel Sträßer
  • Leo Hölzer: Vladimir Burlakov
  • Esther Baumann: Brigitte Urhausen
  • Pia Heinrich: Ines Marie Westernströer
  • Dr. Henny Wenzel: Anna Böttcher
  • Rémy Pontier: Tamer Tahan
  • Alina Barthel: Bineta Hansen
  • Bastian Barthel: Lorris Andre Blazejewski
  • Stella Barthel: Finja Leonie Meyer
  • Manuela Baron: Ursula Berlinghof
  • Carlos Lech: Alexander Prince Osei
  • Dr. Friedemann Lech: Till Butterbach
  • Andreas Schneider: Nils Bannert
  • Boris Barns: Stephan Bissmeier

Stab

  • Autorin: Melanie Waelde
  • Regie: Kerstin Polte
  • Redaktion: Christian Bauer (SR), Birgit Titze (ARD Degeto)
  • Produzent: Jan Kruse
  • Produktionsleitung: Manuel Mützner, Sandra Moll (ARD Degeto)
  • Kamera: Christiane Buchmann
  • Szenenbild: Winnie Christiansen, Anne Storandt
  • Kostümbild: Tanja Liebermann
  • Schnitt: Julia Wiedwald
  • Musik: Ephrem Lüchinger, Daniel Hobi

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