Neue Perspektiven

Landkreis St. Wendel: Teilzeitausbildung steht im Fokus

Foto: Lukas Kowol

Das Berufsbildungsgesetz hat sich zum 1. Januar 2020 geändert, was neue Möglichkeiten für Teilzeitausbildungen schafft. Heike Höfer Kunz von der Beratungsstelle Frau und Beruf betont die Flexibilität des neuen Gesetzes, das den Wechsel zwischen Voll- und Teilzeitausbildung ermöglicht, abhängig von der Zustimmung des Arbeitgebers.

Eine Veranstaltung mit dem Titel „Teilzeitausbildung im Landkreis Sankt Wendel“, organisiert von der Beratungsstelle und der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Sankt Wendeler Land (WFG), brachte Experten zusammen, um über die Teilzeitausbildung zu diskutieren. Die Runde, moderiert von WFG-Geschäftsführer Julian Schneider, umfasste Vertreter aus Bildung, Wirtschaft und Arbeitsmarkt, darunter Schulleiter Hubert Maschlanka, Henning Scheid von der Kommunalen Arbeitsförderung, Dunja Sauer von der Bundesagentur für Arbeit, Annette Baumstümmler von der Industrie- und Handelskammer, Antje Glöckner von der Globus Gruppe und Sandra Morgenstern vom Personalamt des Landkreises.

Die Diskussion hob hervor, dass sowohl Auszubildende als auch Ausbildungsbetriebe sich mehr engagieren sollten, um Teilzeitausbildungen zu realisieren. Unterstützung soll von Kammern und Agenturen kommen, um qualifizierte Ausbildung für alle Interessierten zu ermöglichen.

Zusätzlich zu der Diskussionsrunde gab es Beratungsangebote und Informationsstände von verschiedenen Organisationen und Institutionen, darunter die Agentur für Arbeit, das Projekt „My Turn“, die Kindertagespflege des Landkreises, der Ausbildungs- und Fortbildungsverein, die Arbeitskammer des Saarlandes und die Stadt St. Wendel.

Laut Höfer Kunz sind Teilzeitausbildungen eine Herausforderung, aber sie betonte auch, dass es möglich ist, gemeinsam Lösungen für den Arbeitsmarkt und den Fachkräftemangel im Landkreis zu finden. Die Beratungsstelle Frau und Beruf unterstützt seit 2021 Frauen im Landkreis bei beruflicher Integration und wird vom Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Gesundheit sowie dem Europäischen Sozialfonds plus gefördert.

Weitere Informationen finden Sie unter: kvhs-wnd.de/ueber-uns/frau-und-beruf.

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