Am vergangenen Sonntag herrschte reges Treiben an der Landstraße zwischen St. Wendel und Baltersweiler. Etwa 300 Menschen besuchten das Internationale Steinbildhauer-Symposion anlässlich des Tags des offenen Denkmals. Die Stiftung Frischmuth/Kornbrust – Skulptur und Poesie hatte sowohl zum Denkmaltag als auch zu einem Sommerfest an die Damra eingeladen. Bei der Damra handelt es sich um das frühere Wohn- und Atelierhaus von Leo Kornbrust und Felicitas Frischmuth, die das Symposion ins Leben gerufen hatten.
Die Autorin Rena Karaoulis, die 2005 die erste Monografie über die Straße der Skulpturen St. Wendel herausgegeben hatte, führte am Vormittag Interessierte durch die Skulpturensammlung. Am Nachmittag übernahm Gästeführerin Petra Klotz eine weitere Gruppe und zeigte ihnen das Kulturdenkmal.
Junge Besucher konnten an einer Skulpturen-Rallye über das Gelände teilnehmen. Sarah Noh begleitete die Kinder dabei, während diese kleine Aufgaben zu den einzelnen Kunstwerken lösten und dadurch spielerisch mehr über die Werke auf der Anhöhe lernten.
Am Fuß des Geländes bot eine Schnitzwerkstatt an der Damra die Möglichkeit zum kreativen Gestalten. Sowohl Kinder als auch Erwachsene nutzten dieses Angebot. Im früheren Atelier und im Salon des Künstlerhauses liefen historische Fernsehaufnahmen über das Internationale Steinbildhauer-Symposion und die daraus entstandene Straße des Friedens. Zusätzlich war eine Fotoausstellung von Monika von Boch zu sehen, deren Aufnahmen während der Entstehung des heutigen Kulturdenkmals im Jahr 1971 entstanden waren. Die Ausstellung bleibt zunächst bestehen und kann nach vorheriger Anmeldung besichtigt werden.



