Freisener Schule punktet zum vierten Mal als MINT-freundlich und digital

v.l.n.r.: Konsul Spinoza, Jörgen Kopper (VBI), Christian Fischer (MINT Zukunft, Telekom AG), Ministerin Christine Streichert-Clivot, Schulleiter Marc André Müller, MIT-Koordinatorin Stella Breit, Seraphin Seiffarth, Digital-Koordiantor Daniel Alt, Koordinatorin in der Schulleitung Michaela Keßler, Jonas Drehmer, Dr. Sebastian Gross (Mathworks), Julia Fischer (Deutsche Bahn), Ralf Kutkowski, Eva Minnig (Festo Lernzentrum). Fotograf: Carsten Simon

Die Gemeinschaftsschule Freisen hat eine besondere Anerkennung für ihre Arbeit in den Bereichen Naturwissenschaften und Digitalisierung erhalten. Bei einer Feierstunde im CISPA – Helmholtz-Zentrum für Informationssicherheit in Saarbrücken nahmen Vertreter der Schule gleich zwei Auszeichnungen entgegen. Die Bildungseinrichtung darf sich nun zum vierten Mal seit 2014 „MINT-freundliche Schule“ und zum dritten Mal seit 2019 „Digitale Schule“ nennen.

Die Verleihung erfolgte durch die bundesweite Initiative „MINT Zukunft schaffen!“ gemeinsam mit Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot. Die Zertifikate haben eine Gültigkeit von drei Jahren und würdigen das außergewöhnliche Engagement der Schule in den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik sowie bei der digitalen Bildung.

Für die Auszeichnung als „Digitale Schule“ waren verschiedene Kriterien ausschlaggebend. Die Freisener Bildungseinrichtung überzeugte durch konkrete Digitalprojekte, ein engagiertes Lehrerkollegium und den Einsatz moderner Software im Unterricht. Bei der MINT-Auszeichnung spielten besonders die gezielte Förderung von Mädchen in naturwissenschaftlichen Fächern, verschiedene Roboterprojekte und die Einbindung künstlicher Intelligenz in den Schulalltag eine wichtige Rolle.

Schulleiter Marc André Müller zeigte sich erfreut über die kontinuierliche Weiterentwicklung der MINT-Aktivitäten an seiner Schule. „Besonders stolz sind wir darauf, dass sich diese Bemühungen auch regelmäßig niederschlagen in sehr positiven Ergebnissen beim bundesweiten IQB-Bildungstrend oder bei naturwissenschaftlichen Bildungswettbewerben wie BioLogo, dem Informatik-Biber oder ChemEx“, erklärte er.

Die erfolgreiche Wettbewerbsteilnahme spiegelte sich auch in der Zusammensetzung der Schuldelegation bei der Ehrung wider. Mit Seraphin Seiffarth und Jonas Drehmer begleiteten zwei besonders erfolgreiche Wettbewerbsteilnehmer ihre Schule zur Auszeichnungsfeier.

Stella Breit, die als Koordinatorin für den MINT-Bereich zuständig ist, betonte die gezielte Talentförderung: „Das Ziel unserer Schule ist zudem die Förderung besonders begabter Schüler im MINT-Bereich“. Die Schule arbeitet dabei eng mit verschiedenen Hochschulen zusammen, darunter seit mehreren Jahren mit dem Umweltcampus in Birkenfeld.

In ihrer Ansprache während der Ehrungsfeier unterstrich Bildungsministerin Streichert-Clivot die Bedeutung der ausgezeichneten Schulen: „MINT-Kompetenzen sind Schlüsselqualifikationen für die Welt von morgen. Kenntnisse in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik sind Grundvoraussetzungen, um die tiefgreifende Transformation unserer Gesellschaft zu verstehen und aktiv mitzugestalten. Besonders freut mich, dass die ausgezeichneten Schulen alte Rollenbilder hinter sich lassen und jungen Frauen Mut machen, neue Wege zu gehen. Sie sind Vorbilder – für andere Schulen und für unsere Bildungslandschaft insgesamt.“

Die nachhaltige Verankerung der MINT-Förderung und die kontinuierliche Weiterentwicklung der digitalen Bildung haben sich für die Gemeinschaftsschule Freisen ausgezahlt. Mit den beiden erneuerten Auszeichnungen gehört sie weiterhin zu den Vorreitern in der saarländischen Bildungslandschaft.

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