Finnische Transportpanzer sollen künftig bei KNDS in Freisen gebaut werden

Foto: Patria Panzer

Der Haushaltsausschuss des Bundestages entscheidet heute Nachmittag über einen bedeutenden Rüstungsauftrag für das Saarland. Bei KNDS in Freisen sollen künftig Transportpanzer des finnischen Herstellers Patria vom Typ 6×6 produziert werden. Das Auftragsvolumen beläuft sich auf rund 960 Millionen Euro.

Die Zustimmung des Ausschusses gilt als sicher, nachdem der Verteidigungsausschuss bereits vor einigen Wochen grünes Licht gegeben hatte. Nach vorliegenden Informationen könnten bis zu 296 Fahrzeuge größtenteils im saarländischen Werk gefertigt werden. Die Finanzierung erfolgt aus dem Sondervermögen der Bundeswehr. Als Hauptauftragnehmer fungiert Patria, während KNDS in Freisen und die Flensburger Fahrzeug GmbH maßgeblich an der Produktion beteiligt sein werden.

Die neuen Transportpanzer werden die mehr als 30 verschiedenen Versionen des Fuchs-Panzers von Rheinmetall ablösen. Die Variantenzahl soll dabei auf etwa 20 verringert werden. Der Produktionsstart ist für 2027 geplant. Am Standort Freisen arbeiten derzeit rund 700 Beschäftigte in der Instandsetzung und Umrüstung von Militärfahrzeugen. Für die neue Fertigungslinie hat KNDS bereits umfangreiche Investitionen in Gebäude und Personalaufbau angekündigt.

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