Im Filmhaus Saarbrücken ist am Dienstag, 27. Oktober, erstmals der Landesprogrammpreis Kino verliehen worden. Mit der neuen Auszeichnung würdigt die Staatskanzlei saarländische Kinos, die sich in besonderem Maße für kulturelle Vielfalt und anspruchsvolle Filmprogramme einsetzen. Insgesamt zwölf Kinos hatten sich mit ihrem Spielplan aus dem Vorjahr um den Preis beworben. Ausgezeichnete Häuser gibt es in diesem Jahr in Bous, Losheim, Nonnweiler, Saarbrücken und St. Ingbert.
Der Chef der Staatskanzlei, David Lindemann, sagte bei der Verleihung: „Filme erzählen Geschichten, eröffnen neue Perspektiven und lassen uns die Welt mit anderen Augen sehen. Unsere Kinos schaffen dafür den Raum. Sie sind Orte der Begegnung, des kulturellen Austauschs und ein unverzichtbarer Bestandteil der saarländischen Kulturlandschaft. Gerade die kleineren Kinos leisten mit viel Leidenschaft und Kreativität Außergewöhnliches. Mit dem Landesprogrammpreis Kino wollen wir dieses Engagement würdigen und die Vielfalt unserer Kinolandschaft stärken.“ Der Preis richtet sich insbesondere auch an Kinos außerhalb der Ballungsräume, die mit ihrem Programm die Kinokultur im Saarland mitgestalten.
Den mit 3.000 Euro dotierten Hauptpreis für das beste Jahresfilmprogramm erhielt die Camera Zwo in Saarbrücken. Das Neue Regina in St. Ingbert wurde für das beste Kinderprogramm mit 2.000 Euro ausgezeichnet. Der mit 1.000 Euro dotierte Sonderpreis Innovation ging an das Thalia Lichtspiele Bous. Für ein besonderes Jahresprogramm bekamen drei weitere Häuser jeweils 1.000 Euro: das Regina St. Ingbert, die Lichtspiele Losheim und das Central Filmtheater Nonnweiler. Den Publikumspreis, über den die Saarländerinnen und Saarländer online abstimmen konnten, sicherten sich die Lichtspiele Losheim – verbunden mit einer Prämie von ebenfalls 1.000 Euro. Die Gewinner in den übrigen Kategorien waren von einer unabhängigen Jury empfohlen worden.




