Auch Mosberg-Richweiler ist jetzt ein Smart Village

Mosberg-Richweiler: „Der Ort ist auch nur so groß, weil man ja so viel Platz zwischen den Häusern gelassen hat…“ 

Ganz so schlimm ist es in Wirklichkeit nicht, aber als ultimativen Lifestyle-Hotspot würde den knapp 400 Einwohner starken Ort vermutlich wirklich niemand bezeichnen. Einkaufsmöglichkeiten?! Fehlanzeige. 



Doch genau hierzu wurde im Landkreis ein Konzept entwickelt. Im Land(auf)Schwung-Projekt „Smart Village“ wurde die Möglichkeit der digitalen Nahversorgung zunächst in Remmesweiler getestet. Bereits seit Mitte 2018 können die „Remmesweilerer“ nun Waren über eine Online-Plattform bestellen und bei einem gemeinsamen Frühstück im Dorfgemeinschaftshaus abholen. So können ältere oder nicht mobile Menschen, aber auch junge Eltern, die sich den Weg zum Supermarkt sparen möchten, ihre Waren des täglichen Bedarfs bequem zuhause bestellen und im Ort abholen. Damit das funktionieren kann, wurde die Online-Plattform für Lebensmittel und Artikel des täglichen Bedarfs sowie Dienstleistungen unter Einbindung regionaler Anbieter und Ehrenamtlicher entwickelt. Seit 2018 hatte man in Remmesweiler die Möglichkeit „Smart Village“ auf Herz und Nieren zur testen und nach anfänglichen Stolperfallen läuft das System mittlerweile sehr gut. 

So gut, dass es bereits in 5 weiteren Dörfern begonnen wurde. Deshalb fährt der „Smart Village“-Transporter nun nicht nur nach Remmesweiler, sondern auch nach Leitersweiler, Hoof, Dörrenbach, Osterbrücken und Winterbach. Außerdem gibt es noch eine Abhol-Station am UTZ in St. Wendel, die sozusagen ein eigenes kleines „Dorf“ darstellt.



Darauf wurde man auch in Mosberg-Richweiler aufmerksam und wollte die digitale Nahversorgung ins eigene Dorf bekommen. Dazu wurden 2 Dorfcoaches gesucht, die die Bestellungen und Abholung koordinieren. Nachdem man diese gefunden hatte, konnte am Freitag die erste Lieferung eintreffen. Es gab zwar noch anfängliche Verständnisschwierigkeiten bei der Bestellung aber alles in allem war man schon recht zufrieden mit der Möglichkeit nun auch im eigenen Dorf „einkaufen zu können“. 

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