Saarland meldete nassen und trüben Januar

Ringwall im Schnee (Foto Daniela Mittelbach) (1)

Der Januar hat sich im Saarland insgesamt wechselhaft präsentiert. Zwar gab es zu Monatsbeginn winterliche Kälte und Schnee, dennoch lag die Durchschnittstemperatur am Ende leicht über dem langjährigen Mittel.

Der tiefste Wert des Monats wurde bereits am 4. Januar in Saarbrücken-Ensheim gemessen. Dort sank die Temperatur auf minus 9,4 Grad Celsius. In der ersten Monatsdekade fiel im Saarland überwiegend Schnee, der vielerorts für winterliche Verhältnisse sorgte.

Zur Monatsmitte setzte dann eine deutliche Milderung ein. Den Höchstwert des Januars verzeichnete Neunkirchen-Wellesweiler am 16. Januar mit 13,9 Grad Celsius. Insgesamt erreichte die Gebietsmitteltemperatur im Saarland 1,4 Grad Celsius und lag damit über dem klimatologischen Mittel von 0,5 Grad Celsius.

Beim Niederschlag setzte das Saarland im bundesweiten Vergleich einen besonderen Akzent. Mit rund 88 Litern pro Quadratmeter entsprach die Monatssumme nahezu dem Klimamittel von 86 Litern pro Quadratmeter. Damit lag das Saarland über den Niederschlagswerten aller anderen Bundesländer.

Deutlich unterdurchschnittlich fiel hingegen die Sonnenscheindauer aus. Mit lediglich etwa 33 Sonnenstunden blieb der Januar merklich trüber als üblich. Das langjährige Mittel liegt bei rund 40 Stunden. Im Ländervergleich verzeichnete das Saarland damit die geringste Sonnenscheindauer in Deutschland.

Der Januar 2026 zeigte sich im Saarland somit als vergleichsweise milder, aber sehr trüber Wintermonat mit durchschnittlichen Niederschlagsmengen und markanten Temperaturgegensätzen.

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