Die Kreisstadt St. Wendel veranstaltet am Sonntag, 21. September, zum achten Mal ein ökumenisches Friedensgebet zum Internationalen Friedenstag der Vereinten Nationen. Die Veranstaltung beginnt um 17 Uhr in der Wendelinus-Basilika.
Das Friedensgebet wird von Vertretern verschiedener christlicher Konfessionen gemeinsam gestaltet. Die Erste Beigeordnete Elisabeth Krob vertritt Bürgermeister Peter Klär und wird einen Impuls zum Thema Frieden setzen. Als symbolische Geste entzündet sie ein Friedenslicht, das anschließend an die Besucher weitergegeben wird.
Für die musikalische Gestaltung sorgen die Chorellis und der Jugendchor Chor’elles der evangelischen Kirchengemeinde St. Wendel. Beide Chöre stehen unter der Leitung von Angela Lösch.
Nach dem Gebet in der Basilika versammeln sich die Teilnehmer auf der Kirchentreppe. Dort singen sie gemeinsam mit den Chören ein Friedenslied und lassen sich für ein Gruppenfoto ablichten. Um 18 Uhr erklingen dann für 15 Minuten alle kirchlichen und weltlichen Glocken der Stadt als Teil eines europaweiten Glockenläutens für den Frieden.
Bürgermeister Peter Klär betont die Bedeutung der Veranstaltung: „Wie schon in den vergangenen Jahren wollen wir hier in St. Wendel gemeinsam ein Zeichen für den Frieden und gegen jede Form von Gewalt setzen. Vor dem Hintergrund der aktuellen Ereignisse, wie dem immer noch andauernden schrecklichen Krieg in der Ukraine, dem eskalierenden Konflikt im Nahen Osten, allen kriegerischen Auseinandersetzungen in der Welt und auch dem tragischen Tod des Polizisten in Völklingen, scheint dies wichtiger denn je zuvor. Ich lade alle Mitbürgerinnen und Mitbürger herzlich ein, sich an unserer Aktion am Weltfriedenstag zu beteiligen.“
Die Initiative für das jährliche Friedensgebet geht auf Bürgermeister Klär zurück, der die Veranstaltung vor acht Jahren ins Leben rief. Die Kreisstadt organisiert das Ereignis gemeinsam mit den örtlichen Kirchengemeinden.



