Besondere Sitzbank lädt auf der Mott zum Dialog über Inklusion ein

Foto: Bürgermeister Peter Klär (r.) und Ortsvorsteher Andreas Leyerle nehmen Platz auf der Bank gegen Ausgrenzung. Die Bank wurde auf Initiative der St. Wendeler Bürgerin Hanna Schmidt (m.) erstmals im Saarland errichtet. (Kreisstadt St. Wendel / Laura Brill)

Eine außergewöhnliche Sitzbank steht seit kurzem auf der Mott in St. Wendel. Die Installation macht auf gesellschaftliche Ausgrenzung aufmerksam und wirbt für ein inklusives Zusammenleben in der Kreisstadt.

Das Projekt geht auf das Engagement der St. Wendelerin Hanna Schmitt zurück. Sie holte als Erste im Saarland eine solche Bank in ihre Heimatstadt. Das Konzept stammt ursprünglich von der Lebenshilfe Heinsberg und wurde von der DeinWerk gGmbH realisiert. Die gemeinnützige Organisation aus Heinsberg betreibt eine Werkstatt, in der Menschen mit psychischen Behinderungen arbeiten. Deutschlandweit und darüber hinaus existieren bereits etwa 1.500 dieser speziellen Sitzbänke.

Die Installation verfolgt das Ziel, verschiedene Arten der gesellschaftlichen Ausgrenzung ins Bewusstsein zu rücken. Gleichzeitig steht sie als sichtbares Statement für Gleichberechtigung und gemeinschaftliches Miteinander im öffentlichen Raum.

„Mit dieser Bank wird mitten in unserer Stadt ein Zeichen für Vielfalt und gegen Ausgrenzung gesetzt. Sie soll unseren Bürgerinnen und Bürgern sowohl als Begegnungsort wie auch als Denkanstoß und Gesprächsgrundlage dienen. Ich danke Frau Schmitt für ihre Initiative. St. Wendel steht für Offenheit und Zusammenhalt – genau das macht unsere neue Sitzbank gegen Ausgrenzung sichtbar“, erklärte Bürgermeister Peter Klär bei der Vorstellung des Projekts.

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