Bündnis 90/Die Grünen zweifeln Notwendigkeit der Rodung für Veranstaltungssicherheit an

Die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen im Stadtrat von St. Wendel hat Zweifel an der Notwendigkeit und den Gründen für die Baumfällung im letzten Jahr gemacht, die zur Schaffung eines Notausgangs für das Bosenbachfestival begründet wurde. Bei der vorbereitenden Rodung für die Wendelskirmes 2024 wurden eine große Hainbuche und mehrere Sträucher entfernt, um Platz für das Riesenrad zu schaffen, was zu Protesten seitens Einwohner und Umweltschützer geführt hatte.

Während des diesjährigen Bosenbachfestivals wurde kein Notausgang an der gerodeten Stelle ausgewiesen, sondern der Bereich war abgesperrt und als Parkplatz genutzt. Dieses provozierte eine Stellungnahme des Fraktionsvorsitzenden Sören Bund-Becker, der eine umfassende Klärung der Sicherungskonzepte seitens der Stadt anmahnt. „Wenn jedoch kein Notausgang existiert“, so Bund-Becker, „stellt sich die Frage nach der Verhältnismäßigkeit dieser Maßnahme.“

Die Grünen betonen die Bedeutung des Schutzes der Stadtnatur für St. Wendel und hinterfragen, ob die Baumfällung wirklich zwingend notwendig war. Ortsverbandsvorsitzende Michelle Sutter äußerte ähnliche Bedenken und fordert klare Transparenz über die Verantwortlichkeiten und eine bessere Absicherung des Baumbestands in Zukunft.

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