Am 6. August 2025 beginnt im Saarland die neue Pokalsaison mit einer grundlegenden Neuerung: Der Sparkassen-Pokal wird künftig in einem reformierten Format ausgetragen, das sowohl die Attraktivität des Wettbewerbs erhöhen als auch Spielausfälle vermeiden soll. Neben dem bekannten landesweiten Wettbewerb wird es erstmals vier eigenständige Pokalfinalspiele auf Kreisebene geben.
Die Vorrunden im Sparkassen-Kreispokal, unter anderem auch im Bereich Nordsaar, laufen von Anfang August bis Anfang Oktober. Teilnehmen dürfen Mannschaften von der Kreisliga bis zur Landesliga. Die jeweiligen Kreissieger ziehen in die erste landesweite Pokalrunde ein, die am 22. Oktober 2025 angesetzt ist. Dort steigen auch die höherklassigen Teams ein – die Verbandsligisten, die Clubs der Schröder-Liga Saar sowie die vier saarländischen Oberligisten, von denen zwei per Freilos weiterkommen.
Ein wichtiger Vorteil des neuen Modells: Kleine Vereine müssen nicht mehr gegen überlegene Gegner aus höheren Ligen antreten. „In der Vergangenheit gab es gerade bei solchen Begegnungen viele Absagen“, erklärt Josef Kreis vom Verbandsspielausschuss des SFV. „Diese Reform bringt mehr Fairness und gibt kleineren Vereinen mehr Wertschätzung.“
Auch Cornelia Hoffmann-Bethscheider, Präsidentin des Sparkassenverbandes Saar, lobt die Reform: „Der Sparkassen-Pokal wird durch die Neuerungen noch spannender und fairer. Wir wollen den Fußball im ganzen Saarland stärken – von der Basis bis zur Spitze.“
Im Verlauf des Turniers steigen in der siebten Runde (12. November 2025) auch der 1. FC Saarbrücken (3. Liga) und der FC 08 Homburg (Regionalliga) ein. Insgesamt treten dann 32 Mannschaften an. Das Achtelfinale ist für den 4. März 2026 geplant, das große Landesfinale findet am 23. Mai 2026 statt.
Die Kreispokal-Endspiele – darunter auch im Sparkassen-Kreispokal Nordsaar – sollen erstmals am 13. Mai 2026, dem Vorabend von Christi Himmelfahrt, stattfinden. „Ein Pokalfinale gehört in die warme Jahreszeit“, betont SFV-Vizepräsident Lars Diedrich.



