Gemeinde Nonnweiler verstärkt interkommunale Zusammenarbeit bei der Feuerwehrausbildung

Foto: Manfred Koch

Die Gemeinde Nonnweiler kann sich über gut ausgebildeten Feuerwehr-Nachwuchs freuen: 16 Feuerwehrleute aus den örtlichen Löschbezirken haben erfolgreich ihre Qualifikation zum Truppführer nach der Feuerwehr-Dienstvorschrift (FwDV) 2 erworben. Die Ausbildung umfasste sechs Lehrgangseinheiten mit insgesamt 35 Unterrichtsstunden.

Zusätzlich zu den heimischen Kräften nahmen drei externe Teilnehmer am Lehrgang teil: zwei Feuerwehrangehörige aus Grügelborn (Gemeinde Freisen) und ein Vertreter aus Leitersweiler (Kreisstadt St. Wendel). Diese Beteiligung unterstreicht die erfolgreiche interkommunale Kooperation in der Feuerwehrausbildung.

Voraussetzung für die Teilnahme war eine bereits abgeschlossene Truppmann-Ausbildung. Die Truppführer-Qualifikation berechtigt dazu, einen Trupp innerhalb einer Gruppe mit neun oder einer Staffel mit sechs Feuerwehrangehörigen eigenverantwortlich zu leiten. Die Ausbildung vermittelt die notwendigen feuerwehrtechnischen Kenntnisse für die selbstständige Gefahreneinschätzung im Einsatz und die Übernahme der Verantwortung für den Truppmann und sich selbst.

Das Ausbildungsprogramm deckte verschiedene Themenbereiche ab: Rechtsgrundlagen, Verhalten bei Gefahr, Löscheinsatz, ABC-Gefahrstoffe, Technische Hilfe und Fahrzeugkunde. Neben der theoretischen Wissensvermittlung absolvierten die Teilnehmer umfangreiche praktische Übungen zu den einzelnen Fachbereichen.

Der Lehrgangsabschluss in Nonnweiler bestand aus zwei Komponenten: einer schriftlichen Lernzielkontrolle und praktischen Übungsszenarien. Bei letzteren mussten die angehenden Truppführer Situationen aus dem Löscheinsatz und der Technischen Hilfe unter realitätsnahen Bedingungen bewältigen.

Die Lehrgangsleitung übernahm der stellvertretende Gemeindewehrführer Thorsten Maring. Bei der Übergabe der Bescheinigungen wirkten neben Bürgermeister Dr. Franz Josef Barth auch Kreisbrandmeister Frank Feid und Gemeindewehrführer Alexander Kuhn mit. Ortsvorsteher und Löschbezirksführer aus der Gemeinde waren ebenfalls anwesend.

Bürgermeister Barth würdigte sowohl die Leistung der Teilnehmer als auch des Ausbilderteams. „Mit 35 Stunden hat allein die Durchführung des Lehrgangs quasi eine Arbeitswoche in Anspruch genommen und dies ausschließlich im Ehrenamt“, betonte er. Gegenüber dem anwesenden Freisener Wehrführer Jochen Becker versicherte Barth: „Und wir sind immer dafür offen, an der bisherigen guten interkommunalen Zusammenarbeit festzuhalten.“

Landtagsabgeordneter Jonas Reiter, der gleichzeitig als Ortsvorsteher in Primstal fungiert, zollte allen Beteiligten Respekt für ihre Leistungen zum Schutz und zur Sicherheit der Bevölkerung.

Ausbildungsleiter Thorsten Maring hob die Bedeutung des erreichten Ausbildungsstands hervor: „Damit habt ihr den ersten Führungslehrgang innerhalb eurer Feuerwehrlaufbahn und zugleich die höchste Ausbildungsstufe auf Gemeindeebene erfolgreich abgeschlossen“, wandte er sich an die Absolventen.

Wehrführer Alexander Kuhn ergänzte die Bedeutung der neuen Qualifikation: „Und als Truppführer seid ihr maßgeblich am Erfolg des Einsatzes beteiligt.“ Die erfolgreich abgeschlossene Truppführer-Ausbildung öffnet zudem den Weg für weiterführende Lehrgänge an der Landesfeuerwehrschule.

Weitere interessante Artikel:

ANZEIGEN

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Blätterbarer Katalog 2026 mit 44 Seiten:

Weitere Informationen zu den neuen „Gudd-Zweck-STERNZEICHEN-ETIKETTEN“ finden Sie hier:
https://www.gudd-zweck.de/fyi/ho-roos-kop/