Eppelborn: Tierschützer fordern Ende des Ferkelumzugs

Die Tierschutzorganisation PETA hat scharfe Kritik an einem geplanten Programmpunkt der diesjährigen Pfingstkirmes in Eppelborn geäußert. Anlass ist der sogenannte „Ferkelumzug“. PETA wurde gemeldet, dass dabei ein bereits getötetes Ferkel öffentlich auf einem Spieß zur Schau gestellt und anschließend gegrillt und verzehrt wird – auch im Beisein von Kindern.

Die Organisation bezeichnet dieses Vorgehen als unethisch und fordert Bürgermeister Andreas Feld auf, den Programmpunkt aus dem Festablauf zu streichen. Der Anblick des toten Tieres, dem laut der Meldung ein Spieß durch das Maul getrieben wird, sei insbesondere für junge Zuschauer problematisch, so PETA.

Bereits am 27. Mai wandte sich die Organisation an die Veranstalter. In ihrem Schreiben schlug sie vor, die Kirmes künftig tier- und klimafreundlicher zu gestalten. Sollte die Gemeinde auf das Grillen von Tieren verzichten, wolle PETA den Veranstaltern 500 vegane Würstchen zur Verfügung stellen. Zudem bietet sie Unterstützung durch Rezepte und Informationen für ein Fest unter dem Motto „Pflanzlich grillen statt Tiere killen“ an.

Unterstützung für den Ferkelumzug kommt unterdessen aus der Politik. Roland Theis (CDU), Bundestagsabgeordneter, äußerte sich deutlich: „Die sog. ‚Tierrechtler‘ von PETA kritisieren die größte Dorfkirmes meiner Heimat, weil es dort Ferkel am Spieß gibt. Meine Meinung: ich find Spanferkel saulecker und Traditionen wichtig. Für mich ist es gerade Ausdruck des Respekts vor dem Tier, dass man es nicht unkenntlich macht, bevor es verzehrt wird. Starkes Statement von Bürgermeister Dr. Feld! Wir lassen uns unsere Traditionen nicht nehmen. Danke, Andreas!“

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