Die Kahlfläche zeigt die Nachteile des derzeitigen forstwirtschaftlichen Verfahrens. Sehr große freie Flächen ohne natürliche Biomasse (z. B. abgestorbene Altbäume) kennt die Natur nämlich nicht. Als Erstbewuchs stellen sich i.d.R. Brombeeren ein, die durch ihren starken und flächigen Bewuchs für sehr lange Zeit verhindern, dass sich Bäume von selbst ansiedeln. Daher ist es auf solchen Flächen sinnvoll, der Wiederbewaldung durch Anpflanzungen zu helfen, aber damit ist es allerdings nicht getan, denn der Bereich um die gepflanzten Bäume muss je nach der jeweiligen Situation ein oder mehrmals im Jahr von überwuchertem Brombeerbewuchs befreit werden. Leider fehlt der Kreisstadt St. Wendel im Bereich des Forstes das notwendige Personal, weswegen die Nachsorge von den Mitgliedern der BI übernommen wird.
Damit die kleinen Setzlinge nicht abgefressen werden, wurde außerdem ein natürlicher und ökologisch verträglicher Fraßschutz aus Holz bei der Pflanzaktion verwendet. Dies ist eine echte und ökologisch sinnvolle Alternative zu den üblichen Plastikhülsen, da so kein zusätzlicher Plastikmüll im Wald entsteht.
Danksagung der Bürgerinitiative
„Wir danken allen, die diese Aktion erst möglich gemacht haben: Dem Saar-Waldschutz e.V. für die Spende und die tatkräftige Unterstützung, unseren Mitgliedern für den Arbeitseinsatz, Bäckerei Kaiser für die Verpflegung und dem Umweltamt St. Wendel einschließlich Förster Müller für die Zuweisung der Fläche und die konstruktive Zusammenarbeit. Ebenso wird der Fa, derReha in Saarbrücken für den plastikfreien Fraßschutz und der Vereinigten Volksbank „meine VVB“, die den Saar-WaldSchutz e.V. bei Projekten zur Förderung der Biodiversität unterstützt, gedankt“
Quelle: BI Wir für den Wald





