„Das Wahldesaster mit dem schlechtesten Ergebnis seit sechs Jahrzehnten erfordert eine tiefreichende, inhaltliche sowie personelle Erneuerung der CDU Saar. Strukturelle Defizite, welche gerade im Wahlkampf innerhalb der Partei auftraten, müssen auf den Prüfstand“, sagt ein Sprecher der Jungen Union St. Wendel.
Gerade in dieser Zeit sei die Einbindung aller Mitglieder vor Ort, welche das Fundament der Partei bilden, unerlässlich. Auf dem kommenden Parteitag Ende Mai soll der/die neue Vorsitzende gewählt werden. Mit dieser Person werde die zukünftige Parteiausrichtung vorgegeben. An dieser Entscheidung müsse, sowie es die CDU in Berlin im vergangenen Jahr durchgeführt hatte, jedes Mitglied das Recht haben abstimmen zu können. „Es wird Zeit allen Mitgliedern eine Stimme zu geben. Wer kein Vertrauen in seine Mitglieder hat, der kann auch kein Vertrauen beim Wähler gewinnen“, so Yannik Zeyer – Stadtverbandsvorsitzender in St. Wendel.
Die Wahlbeteiligung von knapp zwei Drittel aller Mitglieder hat Ende vergangenen Jahres zudem gezeigt, dass das Interesse um die Parteispitze hoch ist. Die Junge Union St. Wendel fordert daher ausdrücklich ein ähnliches Abstimmungsverfahren im Saarland durchzuführen. „Nur mit einer/einem durch die Basis legitimierten Vorsitzenden wird der Neustart gelingen“, so Zeyer abschließend.




