Mehr als 80 Seniorinnen und Senioren sind am Sonntag, dem 11. Oktober 2026, der Einladung von Ortsvorsteher Martin Schneider und den Mitgliedern des Orts- und Gemeinderates gefolgt und haben im Nationalpark-Tor KELTENPARK in Otzenhausen einen geselligen Nachmittag verbracht. Bei Musik, humorvollen Vorträgen in saarländischer Mundart und zahlreichen persönlichen Gesprächen herrschte durchweg gute Stimmung.
Schneider begrüßte die Gäste und bedankte sich bei seinem Stellvertreter Johannes Peter sowie den Ortsratsmitgliedern für die gute Zusammenarbeit. Gemeinsam setze man sich für das Wohl der Bürgerinnen und Bürger und die Zukunft des Ortes ein. Ebenfalls willkommen geheißen wurde Florian Schröder, der stellvertretende Seniorenbeauftragte der Gemeinde Nonnweiler, der kurzfristig den Fahrservice übernommen hatte. Dafür stellte das Mehrgenerationenhaus seinen Kleinbus zur Verfügung. Für die Bewirtung zeichnete das Team des Café Keltenpark um Marco Best verantwortlich.
Den musikalischen Auftakt übernahm das Querflöten-Trio „EmViLi“ mit Victoria Roth, Emma Nachtwey und Lilly Konrath. Die drei Musikerinnen sind Schülerinnen der Musikschule im Landkreis St. Wendel e. V., die in Otzenhausen eine Außenstelle betreibt, und studieren zudem an der Universität des Saarlandes. Mit ihrem Zusammenspiel sorgten sie für einen stimmungsvollen Einstieg in das Programm.
Anschließend begeisterte der MGV 1860 Otzenhausen, der älteste Verein des Ortes, mit seinem Gesang das Publikum. Schneider lobte die gesangliche Leistung ausdrücklich und bedankte sich für die traditionelle Mitwirkung des Vereins. Als Dankeschön spendierte er den Sängern eine Runde „flüssige Stimmpflege“. Besonderen Dank richtete der Ortsvorsteher an den langjährigen Vorsitzenden Bernd Rößler und den musikalischen Leiter Albert Andres, die beide seit Jahrzehnten Verantwortung für den Verein übernehmen. Ihr Engagement trage wesentlich dazu bei, die musikalische Tradition zu bewahren und das kulturelle Leben in Otzenhausen zu bereichern – gerade angesichts der Herausforderungen bei der Nachwuchsgewinnung sei das keine Selbstverständlichkeit.
Für heitere Momente sorgten Günter Groß mit seinem Beitrag „Schuld war nur der Casanova“ und Manfred Stöhr mit „Der Schellemann“ – beide in saarländischer Mundart. Neben dem Bühnenprogramm blieb bei Kaffee und Kuchen ausreichend Zeit für den persönlichen Austausch. Am Abend konnten die Gäste beim Imbiss zwischen Hackbraten mit Butterkartöffelchen und Zwiebelkuchen wählen. Beide Gerichte fanden großen Anklang und wurden ausdrücklich gelobt.
Beim Verlassen des Saales bedankten sich viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer für den gelungenen Nachmittag. Die zahlreichen positiven Rückmeldungen zeigten, wie wertvoll solche Begegnungen für das Miteinander in Otzenhausen sind.




