Winterbach: Modernes Dorfzentrum öffnet seine Türen für 190 Gäste

Fotograf: Kreisstadt St. Wendel / Josef Bonenberger

In St. Wendel-Winterbach wurde nach mehrjähriger Bauzeit das neue Gemeindezentrum fertiggestellt. Der Neubau mit einer bebauten Fläche von 1.453 Quadratmetern bietet Platz für bis zu 190 Personen und kostete insgesamt etwa 5,3 Millionen Euro. Bürgermeister Peter Klär präsentierte das Gebäude als wichtigen Treffpunkt für die örtliche Gemeinschaft.

Das architektonische Konzept sieht einen eingeschossigen Hauptbaukörper vor, der den Veranstaltungssaal mit integrierter Bühne beherbergt. Um diesen zentralen Bereich gruppieren sich ringförmig die weiteren Räumlichkeiten. Zur Ausstattung gehören ein Foyer mit Garderobe, eine Außenterrasse, diverse Lagerräume, barrierefreie Sanitäranlagen, eine Küche mit Vorbereitungsbereich, ein Ausschankraum mit Kühlzelle sowie ein Multifunktionsraum. Die Netto-Raumfläche beträgt 757 Quadratmeter.

„Mit dem neuen Gemeindezentrum entsteht in Winterbach ein modernes Dorfzentrum, das das gesellschaftliche Leben langfristig stärken und neue Impulse für das Miteinander in der Dorfgemeinschaft setzen wird“, erklärte Bürgermeister Klär. Bei der Planung wurden erfolgreiche Konzepte anderer städtischer Gemeindezentren übernommen und weiterentwickelt. Durch teilbare Räume lässt sich das Gebäude flexibel an verschiedene Veranstaltungsformate anpassen, was gleichzeitig zur Kostenreduzierung beiträgt.

Das Gebäude erfüllt moderne Standards in Sachen Nachhaltigkeit und Barrierefreiheit. Ein durchdachtes Lüftungssystem in Verbindung mit Wärmepumpentechnologie sorgt für angenehme Raumtemperaturen. Glasfassaden mit Sonnenschutz ermöglichen eine natürliche Beleuchtung der Räume. Eine Regenwassernutzungsanlage versorgt die Sanitärbereiche, während überschüssiges Wasser in den nahegelegenen Winterbach geleitet wird. Das begrünte Flachdach trägt zur Verbesserung des Mikroklimas bei. Eine Photovoltaikanlage mit Batteriespeicher sowie die vorbereitete Infrastruktur für eine E-Auto-Ladestation runden das Energiekonzept ab.

Die Finanzierung erfolgte mit Unterstützung von Bund und Land. Das saarländische Ministerium für Inneres, Bauen und Sport stellte eine Million Euro aus Bedarfszuweisungen bereit. Weitere 850.000 Euro flossen aus dem Bundesförderprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“. Dieses Programm des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen fördert seit 2015 den Erhalt sozialer Infrastruktur in deutschen Kommunen und wird seit 2022 aus dem Klima- und Transformationsfonds finanziert.

 

Fotograf: Kreisstadt St. Wendel / Josef Bonenberger
Fotograf: Kreisstadt St. Wendel / Josef Bonenberger

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