Nach Auflösung der Krippenausstellung

Zwei Heindl-Krippen finden neues Zuhause auf dem Wendelinushof

Die Krippen finden im Hofladen und in der Hofkapelle ihren neuen Platz. (Foto: Sibylle Nilius, Wendelinushof)

Im Laufe von 40 Jahren hat der im Jahr 2016 verstorbene Maler, Grafiker und Krippenbauer Karl Heindl, Krippen aus den unterschiedlichsten Materialien und in vielen Größen selbst gebaut und aus vielen Ländern weltweit zusammengetragen.

550 Krippen konnten regelmäßig zur Adventszeit im Missionshaus bestaunt werden. Die Coronazeit und verschärfte Brandschutzbestimmungen zwangen nun Marliese Heindl und Ernst Wilhelm Kiefer, ebenso aus Altersgründen, die Krippenausstellung aufzulösen und für die Exponate eine neue Bleibe zu suchen.

Etwa zur gleichen Zeit plante der Wendelinushof für seine Werkstatt-Beschäftigten eine Advents-Andacht in einem schönen passenden dekorativen Rahmen in der Hofkapelle. Da kam Sybille Nilius, Leiterin des Gartenbaus, die von der Auflösung erfahren hatte, die Idee, mit Marliese Heindl Kontakt aufzunehmen.

Zwei von Karl Heindl wunderschön gefertigte Krippen wechselten so ihren Besitzer. Eine fand einen würdigen Platz in der Hofkapelle, die zweite kann im Hofladen bestaunt werden. Eine schöne Ergänzung zu den originellen Exponaten „zur Freude unserer kleinen und großen Besucher“, mit denen sich der Künstler bereits zu Lebzeiten im Holzpavillon im Innenhof des Wendelinushof verewigt hatte.

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