WVW erneuert „Hauptschlagader“ für Marienkrankenhaus

Für das Marienkrankenhaus in St. Wendel ist die Wasserleitung im Keimbachtal die „Hauptschlagader“, wenn es um die Trinkwasserversorgung geht. Nach rund fünf Jahrzehnten intensiver Nutzung sind die Rohre aus Asbestzement teilweise erneuerungsbedürftig. Die WVW Wasser- und Energieversorgung Kreis St. Wendel GmbH hat mit dem Bau einer neuen Wasserleitung in diesem Bereich nun begonnen. Auf rund 550 Metern verlegt der Versorger in Zusammenarbeit mit einer Tiefbaufirma aus Heusweiler eine neue Zubringerleitung, die vom Wasserwerk Wurzelbach in Oberlinxweiler bis hin zum Hochbehälter Eichbösch in St. Wendel führt.

Über diese Wasserleitung fließt frisches Trinkwasser auch direkt in den Anschlussbereich des Krankenhauses. Der Hochbehälter Eichbösch versorgt weite Teile des Ostertales.

Durch die neue Leitung werden täglich ca. 2000 Kubikmeter Trinkwasser gefördert.

„Die Versorgungssicherheit für das Krankenhaus wird durch die Erneuerung der Leitung erhöht“, wusste Thorsten Schuler, Projektleiter bei der WVW.

Da die alten, teilweise aus den 1960er Jahren stammenden Rohre durch unwegsames Gelände und das vor über 20 Jahren errichtete Neubaugebiet Hirschberg führen, kommt nur eine Neuverlegung der Teilstrecke entlang der Straße „Zum Keimbach“ als sinnvollste Alternativlösung in Frage.

Die Kosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 140.000 €.

Die Arbeiten werden voraussichtlich bis Ende November andauern. Den öffentlichen Straßenverkehr regelt in diesem Bereich ein Ampelbetrieb.

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