Weltfrauentag

Wählen, eigenes Konto eröffnen, ohne Erlaubnis arbeiten – hart erkämpfte Rechte der Frauen

Foto: annazender.art

Der Weltfrauentag wird seit nunmehr 110 begangen, seit 1921 wird er jährlich am 08. März gefeiert. Viel hat sich hinsichtlich der Frauenrechte in den vergangenen 100 Jahren getan. Dennoch bleibt der 08. März nach wie vor ein wichtiges Datum, um auf Missstände, Diskriminierung und Ungleichheiten aufmerksam zu machen.

Hier nur einige Rechte, die Frauen noch gar nicht so lange haben:

  • Das Wahlrecht für alle (1919)
  • Gleichberechtigungsgesetzt, Führerschein ohne Erlaubnis des Mannes, ohne Erlaubnis des Mannes eigenes Bankkonto eröffnen (1958)
  • Ohne Erlaubnis des Mannes arbeiten (1977)

Heute ist es hierzulande für Frauen normal zu wählen, zu arbeiten, selbstbestimmt zu handeln, doch das musste von Frauenrechtlerinnen hart erkämpft werden. Und noch immer kämpfen Frauen auf der ganzen Welt für ihre Rechte. Über 60 Jahre ist es her, dass das Gleichberechtigungsgesetz in Deutschland verabschiedet wurde und doch ist man von der Gleichberechtigung von Mann und Frau noch ein ganzes Stück entfernt. Der Weltfrauentag hat also noch immer seine Berechtigung und dient darüber hinaus auch dazu, die bisherigen Errungenschaften der Frauenrechtsbewegung zu zelebrieren.

„Man kommt nicht als Frau zur Welt, sondern wird es.“ Simone de Beauvoir (1908 – 1986, französische Philosophin und Frauenrechtlerin)


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