Vorsicht beim Umgang mit verletzten Jungtieren und Jungvögel

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Der Frühling ist da, und mit ihm eine neue Generation an Jungtieren und Jungvögel. Immer wieder können freilebende Wildtiere in Not geraten. Aber nicht immer bedürfen Jungtiere, die beim Spaziergang im Gras oder Gebüsch gefunden werden, der Hilfe der Menschen.

Im Zweifelsfall, ob das Tier verletzt ist, sollte man es zunächst in Ruhe lassen und möglichst nicht anfassen. Es sollte zuerst aus sicherer Entfernung beobachtet werden, so dass die Mutter die Möglichkeit hat, ihr Junges zu holen. Vermeintlich hilflose Jungtiere, wie Feldhasen, Füchse oder Rehkitze, werden von den Elterntieren meist weiterhin gefüttert. Wer verletzte, hilflose oder kranke Tiere findet, sollte sich Rat bei Natur- oder Tierschutzvereinen einholen. Bei jagdbaren Arten, wie Rehkitz oder Feldhase, kann auch der zuständige Jagdausübungsberechtigte kontaktiert werden. Der Name kann bei der Polizei oder Gemeinde erfragt werden. Kranke oder verletzte Tiere können auch in speziellen Einrichtungen abgegeben werden. Dort werden sie gesund gepflegt und wieder artgerecht ausgewildert. Im Saarland ist die Wildauffangstation in Eppelborn die Anlaufstelle für in Not geratene Säugetiere. Hinzu kommen verschiedene Auffang- und Pflegestationen für Vögel und Greifvögel im Saarland. Mehr Infos bei Wildtierauffangstation Eppelborn für Säugetiere, Notfallnummer 0177/2180587 oder Telefon 0658/9712839 der bei der Zentralen Wildvogelauffangstation Köllertal, Telefon 0173/9422001.

Foto: Naturpark, VDN_Peter Brenzina

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