Vor 400 Jahren: Das St. Wendeler Land im Katastrophen-Jahrhundert

Das 17. Jahrhundert war geprägt durch Not und Krieg, Elend und Zerstörung, auch im St. Wendeler Land. Darüber referiert der Historiker Dr. Hans-Joachim Kühn am Dienstag, 11. April, 19 Uhr, im Rathaus Nohfelden.

Sein Thema: „Das 17. Jahrhundert: Der Dreißigjährige Krieg im Katastrophen-Jahrhundert.“ Der Vortrag geht auf den Dreißigjährigen Krieg, seine politischen Hintergründe und ihre Auswirkungen auf den Alltag der Soldaten und Bauern ein und befasst sich besonders mit dem Feldzug vom September 1635 im St. Wendeler Land und in der Saarregion, der die Gegend zwischen Hunsrück, Pfalz und Lothringen völlig in Schutt und Asche legte.

Der durch die folgenden Expansionskriege der französischen Monarchie behinderte Wiederaufbau und neue planmäßige Zerstörungen runden das Bild eines Jahrhunderts ab, das von konfessioneller Zerrissenheit, dem Kampf um die Vormachtstellung in Europa und weithin trostlosen Lebensbedingungen der kleinen Leute vor allem auf dem Lande geprägt war. Der Eintritt ist frei.

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