„Vereine im St. Wendeler Land“: Der Tierschutzverein Neunkirchen/Saar u. Umgebung e.V.

Der Tierschutzverein Neunkirchen/Saar und Umgebung besteht seit 1954. Damals hatte der Verein seinen Standort noch in Neunkirchen. Seit 2001 betreibt er das Tierheim Linxbachhof in Niederlinxweiler. Dort werden Hunde, Katzen und Kleintiere wie Rennmäuse, Hamster, Meerschweinchen, Degus und Kaninchen aufgenommen, versorgt und im besten Fall wieder in ein neues Zuhause vermittelt.

Bis zu 200-250 Katzen, 30 Hunde und 35 Kleintiere nehmen die Tierschützer*innen jährlich auf. Bei den Tieren handelt es sich meist um Fund- oder Abgabetiere. Jede Tierart hat seinen eigenen Bereich und kann es sich sowohl im Innen- als auch im Außengehege gemütlich machen und ausbreiten.

Den Außenbereich des Katzengeheges hat eine ehrenamtliche Mitarbeiterin selbst kreiert.

Im Tierheim arbeiten neben hauptberuflichen auch sehr viele ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen. Der Aufgabenbereich ist breit gefächert und sehr vielfältig und reicht von Haushaltsaufgaben, Fahrten zum Tierarzt, Arbeiten auf dem Gelände des Tierheims bis hin zu der Versorgung und Beschäftigung der Tiere. Das Tierheim freut sich immer über tatkräftige Unterstützung und begeisterte „Gassi-Geher und Katzen-Schmuser“. Richtig gelesen. In einem Tierheim gibt es viel zu erledigen, sodass die Tiere nicht immer die Aufmerksamkeit bekommen können, die sie verdient haben. Wer also – am liebsten regelmäßig – etwas Zeit übrig hat, kann den Tieren Zeit und Liebe schenken. Für Hundefreunde bietet sich ein Hundespaziergang und für Katzenliebhaber eine Schmuseeinheit auf den Katzenzimmern als schöner Zeitvertreib an.



Haustiere können eine wahre Bereicherung im Leben sein. Aber man muss immer bedenken, dass sie sehr viel Zeit und Aufmerksamkeit in Anspruch nehmen – egal ob Hund, Katze oder Maus. Bevor man sich dazu entschließt ein Tier zu adoptieren, sollte man sich genau überlegen, ob alle Voraussetzungen dafür gegeben sind.
Ein Vorgespräch beantwortet die Fragen, was gewünscht ist und was für eine Tierart sich am besten eignet. Eine artgerechte und tierliebe Haltung ist den Tierschützer*innen sehr wichtig. Deshalb wird das neue Zuhause vor einer Adoption überprüft und zusätzlich vier bis fünf Wochen später eine Nachkontrolle durchgeführt, um sicherzugehen, dass es den Tieren gut geht.  Mit ihrer intensiven Tierkenntnis unterstützen die Mitarbeiter*innen dabei, die richtige Tierart zu finden und innerhalb der Tierart dann auch das richtige Tier – vorausgesetzt das Tier ist auch dieser Meinung. Eine Katze – so sagt man – sucht sich nämlich zum Beispiel den Menschen aus und nicht umgekehrt. Nichtdestotrotz findet sich aber für alle Interessenten der passende vierbeinige Begleiter.

Ein paar Tiere vom Linxbachhof


Alle Tiere, die das Tierheim vermittelt, sind tierärztlich untersucht, geimpft und gechipt. Es sind bei der Adoption nur die Tierarztkosten zu zahlen. Diese variieren abhängig von der Tierart. Innerhalb der Telefonsprechstunden dienstags bis donnerstags von 16-18Uhr und samstags von 15-17Uhr oder per Mail können alle Fragen zu einer Adoption geklärt und ein Termin zu einem Vorgespräch vereinbart werden.
Wer keine Zeit hat, ein Tier zu adoptieren, aber trotzdem aushelfen möchte, kann eine Patenschaft eingehen. Es kann sich dann ein bestimmtes Tier ausgesucht und die anfallenden Kosten übernommen werden, oder es wird eine allgemeine Patenschaft eingegangen. Es wird dann dort finanziell unterstützt, wo es gerade notwendig ist.

Der Verein ist für anfallende Kosten für medizinische Untersuchungen der Tiere, Futter, Zubehör und örtliche Umbaumaßnahmen auf Spenden angewiesen. Neben finanziellen Hilfen freuen sie sich über Futter- und Tierzubehörspenden, die in verschiedenen Geschäften im Landkreis gekauft und in Spendenboxen abgegeben werden können. Außerdem kann auf der Amazon-Wunschliste eingesehen werden, was im Tierheim benötigt wird. Beim Kauf wird es automatisch an das Tierheim versandt.
Der Verein veranstaltet normalerweise an jedem ersten Samstag im Monat einen Flohmarkt auf dem Gelände des Tierheims. Die Einnahmen kommen ausschließlich dem Tierheim zugute. Aufgrund der Corona-Pandemie konnte dieser dieses Jahr nur begrenzt stattfinden, weshalb eine große zusätzliche Einnahmequelle weggefallen ist. Auch das Sommerfest konnte dieses Jahr coronabedingt nicht stattfinden.

Im Fressnapf in St. Wendel können Weihnachtswünsche für das Tierheim erfüllt werden. An einem Weihnachtsbaum hängen Zettel, die – ähnlich wie die Amazon-Liste – die aktuellen und notwendigsten Wünsche genau beschreiben.
Auf betterplace.org laufen zudem zwei Spendenaktionen für ein Welpenzimmer und ein Freilaufgehege für Kaninchen.
Weitere Informationen über den Verein, die Tiere und wie man helfen kann, findet man auf der Homepage und auf Facebook.


Das Spendenkonto des Vereins:
Sparkasse Neunkirchen
IBAN: DE74 5925 2046 0031 024386
BIC: SALADE51NKS


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