Urexweiler: Qualmende Motoren auf der „Römerstraße“ – ADAC Rallye im St. Wendeler Land

Nach dem Shakedown am Donnerstagabend brachten die ADAC Rallyefahrer am Samstag, den 24. August erneut die Straßen im Landkreis St. Wendel zum Glühen. Diesmal konnten sich die Fahrer auf den Streckenabschnitten „Römerstraße“ und auf einer Strecke um Freisen bewähren.

Insbesondere die „Römerstraße“ birgt einige Tücken. Der Streckenabschnitt ist insgesamt 12,28 km lang und beginnt in der Nähe von Ottweiler und führt dann an den Ortschaften Mainzweiler und Urexweiler vorbei und endet vor Marpingen. Neben einigen scharfen Driftkurven befindet sich auf diesem Streckenabschnitt auch das „Adam-Loch“, eine Sprungkuppe, die berühmt-berüchtigt ist und auch in diesem Jahr dem einen oder anderen Fahrer Probleme bereitete. Diese spannungsgeladene Strecke lockte wie auch im Vorjahr erneut zahlreiche Besucher an.  Auf den insgesamt fünf ausgewiesenen Zuschauerpunkten bot sich für die Scharen von Motorsportfans perfekte Sicht auf die spektakulären Manöver der WRC- Fahrer. 

An dem wohl beliebtesten Zuschauerpunkt, dem Punkt 4, welcher außerhalb von Urexweiler lag, herrschte schon am frühen Morgen reges Treiben. Schon in den Morgenstunden sicherten sich die ersten Fans Plätze in der ersten Reihe, wobei manch einer hierbei auch nicht vor einer Übernachtung auf dem Parkplatz zurückschreckte. Dank des dort angebotenen Frühstücks herrschte auf dem Gelände aber trotz alledem eine ausgelassen und gute Stimmung. Auch ein Kommentator war vor Ort, der zwischendurch immer wieder die aktuellen Zeiten durchgab sowie die Ergebnisse, welche auf dem Streckenabschnitt in Freisen erzielt worden sind. Für alle Rallyebegeisterte, die gerne einen Überblick über die ganze Strecke haben, wurde am Zuschauerpunkt Keltenhof eine Videowand aufgebaut, welche ermöglichte, die gesamte Fahrstrecke zu verfolgen. Auch hier untermauerte ein Kommentator das Geschehen.

Nach der Bewährungsprobe in Freisen und auf der Römerstraße ging es am Samstagnachmittag weiter auf der Panzerplatte in Baumholder. Ihren Abschluss fand die ADAC Rallye dann am Sonntag in Rheinland-Pfalz. 

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