Steingärten im St. Wendeler Land – das planen die Gemeinden

Derzeit gibt es im Saarland eine hitzige Diskussion, ob Stein- oder Schottergärten verboten werden sollen. Einige Kommunen, wie die Landeshauptstadt Saarbrücken, planen ein Steingartenverbot bei Neubauten.

Wir haben die Gemeinden im St. Wendeler Land gefragt, ob Verbote von Steingärten angedacht sind.

Gemeinde Nohfelden

„Eine solche Planung gibt es aktuell nicht. In unserer Gemeinde ist ein Trend zur Anlage von Steingärten bisher nicht erkennbar.“ Außerdem plant die Gemeinde kein Förderprogramm, um bestehende Steingärten umzubauen. Sie möchte lieber eine Sensibilisierung der Bürger für das Thema, als ein landesweites Verbot.

Gemeinde Oberthal

Die Kommune hat im neuen Baugebiet „Auf der Scharren“ ein Verbot von Steingärten aus Klimaschutzgründen erlassen. Sie will auch keine landeseinheitliche Regelung. Ein Förderprogramm zum Umbau von Stein- hin zu Naturgärten ist auch nicht geplant.

Stadt St. Wendel

„Das eigentliche Problem aus ökologischer Sicht stellen nicht die Stein-, sondern die Schottergärten dar. In Schottergärten gibt es keinerlei Pflanzen – dementsprechend finden Tiere hier weder Unterschlupf noch Nahrung. Schottergärten bieten keinen ökologischen Mehrwert und sind schlecht für das Klima. Steingärten dagegen können, wenn sie richtig angelegt sind, einen Mehrwert für die Umwelt darstellen. Neben großen Felsen (Steinen) müssen auch bestimmte Gräser und Stauden angelegt werden. In den Stein-, (Fels-)spalten fühlen sich bspw. Eidechsen besonders wohl.“

St. Wendel setzt auch auf Aufklärung der Bürger und möchte keine Verbote.

Gemeinde Freisen

Die Gemeinde Freisen plant weder ein Verbot, noch ein Förderprogramm zum Umbau.

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