Stein- und Kiesgärten geraten zunehmend in Kritik

Seit Jahren erfreuen sie sich wachsender Beliebtheit: Stein- und Kiesgärten. Sie sind pflegleicht und sollen optisch ansprechend sein. Doch sie haben entscheidende Nachteile, denn sie beeinflussen das Mikroklima negativ, bieten Insekten keinen Lebensraum und versprühen keinen Charme.

Deshalb wollen jetzt einige Kommunen Stein- und Kiesgärten verbieten. Erste Vorstöße gibt es beispielsweise in Merzig, wie der SR berichtet.

Die Facebookseite „Gärten des Grauens“ postet Bilder von „verunglückten“ Gärten. „Gärten des Grauens sind der Versuch mit Mitteln des Humors und der Satire die konfektionierten Gartenwelten der Baumärkte, Discounter und GaLaBauer gesellschaftlich unmöglich zu machen. Ziel unserer Satire sind unökologische Schottergärten, Kunstrasen, sterile Krüppelkoniferen und naturfeindliche Psychopathengärten aller Art, für die der Name unserer Seite mittlerweile zum gängigen Aphorismus avanciert ist. Wir sind unabhängig, frei und keiner Interessensgruppe oder Lobby verpflichtet“, so die Macher der Seite.

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