Profanierung der St. Remigius-Kirche eröffnet Chancen für Wohnentwicklung

Stadtrat St. Wendel ebnet Weg für neues Wohngebiet in Remmesweiler

So soll die Wohnbebauung St. Remigius in Remmesweiler aussehen (Quelle: Kernplan; Stand: Dezember 2023, ohne Maßstab)

Der Stadtrat von St. Wendel hat kürzlich die Grundlage für die Entwicklung eines neuen Wohngebiets im Bereich der profanierten Kirche „St. Remigius“ in Remmesweiler verabschiedet. Die Profanierung der St. Remigius-Kirche wurde am 30. Oktober 2022 durchgeführt und erfolgte aufgrund mangelnder Nachfrage nach Gottesdiensten und einem erheblichen Instandsetzungsbedarf der zur Pfarrei St. Martin Niederlinxweiler gehörenden Filialkirche, die seit Ende 2019 nicht mehr für religiöse Zwecke genutzt wurde.

Nun steht die Entwicklung des erweiterten Kirchengeländes bevor. Der geplante Abriss des Kirchengebäudes eröffnet die Möglichkeit, das Areal für eine moderne Wohnbebauung zu nutzen. Insgesamt stehen etwa 0,7 Hektar Fläche zur Verfügung.

Geplant ist die Erschließung des Gebiets über eine an die Straße „Im Rodenbühl“ angebundene Stichstraße. Hier sollen insgesamt 12 Wohnbaugrundstücke entstehen. Davon sind 10 für Ein- bis Zweifamilienhäuser vorgesehen, während auf den verbleibenden 2 Parzellen Mehrfamilienhäuser mit einer Begrenzung auf maximal 6 Wohneinheiten pro Haus errichtet werden können.

Die Fläche des Geltungsbereichs erstreckt sich über circa 7.100 Quadratmeter, wobei die Parzellengrößen zwischen etwa 420 und 630 Quadratmetern variieren. Die Haupterschließung erfolgt über eine 5,5 Meter breite Straße. Zusätzlich wird ein Fußweg, der nicht befahren werden kann, eine direkte Verbindung zum nördlich angrenzenden Gelände mit Dorfgemeinschaftshaus und Feuerwehr schaffen.

Mit diesem Schritt reagiert der Stadtrat nicht nur auf die infrastrukturellen Anforderungen der Region, sondern schafft auch neue Wohnmöglichkeiten in einem bisher ungenutzten Bereich. Die Planungen versprechen eine sinnvolle und nachhaltige Nutzung des ehemaligen Kirchengeländes, wobei sowohl Ein- als auch Mehrfamilienhäuser Platz finden sollen. Die direkte Anbindung an das Dorfgemeinschaftshaus und die Feuerwehr trägt zur Stärkung der sozialen Infrastruktur bei.

Die nächsten Schritte beinhalten eine detaillierte Ausarbeitung der Baupläne sowie die Einbindung der Anwohner und Interessensgruppen in den Entwicklungsprozess.

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