St. Wendeler Stadtrat setzt starkes Zeichen für Vielfalt und Toleranz

In einer starken Geste der Einheit gegen Rechtsextremismus hat der Stadtrat von St. Wendel eine Resolution zur Förderung von Vielfalt und Toleranz verabschiedet. Diese Entscheidung folgt auf Enthüllungen über ein Treffen in Potsdam, bei dem Vertreter der Identitären Bewegung und der AfD offen Strategien zur Ausreise von Menschen mit Migrationshintergrund und zur Machtübernahme durch Rechtsextreme diskutierten.

Sören Bund-Becker, der Fraktionsvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, stellte den Antrag vor, der von allen Parteien im Stadtrat mit Ausnahme der AfD unterstützt wurde. „Mit dieser Resolution bekräftigen wir unser Engagement für die Verteidigung unserer freiheitlichen demokratischen Grundordnung und stellen uns entschieden gegen rechtsextreme Gruppierungen und Parteien wie die AfD“, erklärte Bund-Becker.

Die Resolution ist auch eine Anerkennung des Einsatzes der Zivilgesellschaft, einschließlich der Lebenshilfe und des Adolf-Bender-Zentrums, die gemeinsam eine Demonstration auf dem Schlossplatz organisierten. Dieser breite gesellschaftliche Widerstand und die nun folgende Stellungnahme des Stadtrats senden eine klare Botschaft aus.

Bund-Becker betonte die Bedeutung der Demokratie und Toleranz: „In der Politik gibt es natürlich unterschiedliche Auffassungen zu vielen Themen. Aber wir, die demokratischen Parteien im Stadtrat von St. Wendel, sind uns einig, dass unsere Toleranz dort endet, wo Feinde der Verfassung unsere liberale, offene und rechtsstaatliche Demokratie angreifen.“

Die Verabschiedung der Resolution mit nur einer Gegenstimme zeigt die starke Ablehnung extremistischer Ideologien und das feste Bekenntnis zu Vielfalt und Toleranz in St. Wendel.

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