St. Wendeler Land hat niedrigste Arbeitslosenquote im Saarland

Die Agentur für Arbeit Saarland zählte im Dezember 1.533 Arbeitslose im Landkreis St. Wendel. Die Zahl der arbeitslosen Frauen und Männer hat sich gegenüber dem Vormonat um 42 erhöht. Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren bei Agentur für Arbeit und Jobcenter 78 Arbeitslose mehr gemeldet. Die Arbeitslosenquote lag bei 3,2 Prozent. Sie lag damit 0,1 Prozentpunkte über dem Wert des Vormonats und 0,2 Prozentpunkte über dem Wert des Vorjahresmonats.

„Nach einer langen Phase einer guten Entwicklung wirken sich jetzt die konjunkturellen und strukturellen Probleme der Saarwirtschaft auf den Arbeitsmarkt aus. Die aktuelle Entwicklung führt zu einem zunehmenden Auseinanderdriften des Arbeitsmarkts. Einer steigenden Arbeitslosigkeit in vielen industriellen Bereichen steht ein wachsender Fachkräftebedarf vor allem im Handwerk, im Dienstleistungsbereich oder in pflegerischen und erzieherischen Berufen gegenüber“, erläutert Jürgen Haßdenteufel, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Saarland. „In diesem Zusammenhang wird es häufig darum gehen, dass arbeitslose Menschen sich offen zeigen für eine berufliche Umorientierung, dies auch verbunden mit einer beruflichen Weiterbildung.“

Arbeitslosenquoten aller saarländischen Landkreise im Vergleich

Landkreis St. Wendel: 3,2 Prozent

Landkreis Merzig-Wadern: 4,3 Prozent

Saarpfalz-Kreis: 4,6 Prozent

Landkreis Saarlouis: 4,6 Prozent

Landkreis Neunkirchen: 6,5 Prozent

Regionalverband Saarbrücken: 9,1 Prozent

Stellenmarkt

Im Dezember wurden 203 Stellen neu zur Besetzung gemeldet, 26 weniger als im Vormonat. Seit Jahresbeginn gab es 2.453 Stellenzugänge, 163 weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum (minus 6,2 Prozent). Aktuell stehen rund 750 freie Jobs zur Besetzung zur Verfügung. Die meisten Jobangebote gab es in der Zeitarbeit, im Handel und im Gesundheits- und Sozialwesen. Auch im Verarbeitenden Gewerbe, im freiberuflichen/wissenschaftlichen/technischen Dienstleistungsbereich, im Baugewerbe und im Öffentlichen Dienst waren die Beschäftigungsmöglichkeiten gut.

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