Hochwasser in der Eifel

St. Wendeler Einsatzkräfte der DLRG, Feuerwehr und des THW im Hochwassereinsatz

(Foto: Facebook/Dirk Schäfer/Feuerwehren im Landkreis St. Wendel)

Die angespannte Hochwasserlage im benachbarten Rheinland-Pfalz hat heute auch die Einsatzkräfte der DLRG, der Feuerwehr und des THW im Landkreis St. Wendel auf den Plan gerufen. Gestern Abend um 22.10 Uhr alarmierte die Leitstelle auf dem Saarbrücker Winterberg die Sandsackfüllkomponente des Landkreises St. Wendel zur Unterstützung nach Bitburg. Angefordert waren neben der Füllanlage noch der Teleskoplader sowie alle verfügbaren Sandsackreserven. Seit 01:00 Uhr sind die Feuerwehren des Landkreises St. Wendel gemeinsam mit den THW OV St. Wendel und Wadern im Füllbetrieb bei der Fa. Eifelbeton unmittelbar am Flughafengelände. Die OV des THW St. Wendel und Freisen aus unserem Landkreis wurden bereits ca. eine Stunde vorher durch die Leitstelle angefordert. Das Aufgabengebiet wurde darauf erweitert auf Logistikunterstützung für den Ortsteil Oberweis und Räumen (Teleskoplader) im Ortsteil Stahl. Alarmierung erfolgte auch für den THW OV Theley mit der Einheit Pumpen nach Konz sowie dem mobilen Pegel nach Kordel. Im Einsatz: Kräfte aus den Gemeinden Freisen, Marpingen, Tholey, Oberthal sowie den THW OV aus St. Wendel und Wadern.

Gegen 10.00 Uhr am heutigen Vormittag war nach rund zwölf Stunden der erste Unterstützungseinsatz der Helferbeendet. Jedoch nur wenige Minuten nach der Heimkehr, gegen 10:15 Uhr, lief das nächste Amtshilfeersuchen im Landkreis St. Wendel ein. Diesmal wurden die Helfer von Feuerwehr, THW und DLRG zur Unterstützung angefordert. Bei diesem Einsatz galt es, nach starken Überflutungen in Teilbereichen von Trier und den umliegenden Stadtteilen eingeschlossene und bedrohte Menschen zu retten. Hierzu sind u.a. stark motorisierte Rettungsboote und die Taucherstaffel sowie weiteres technisches Gerät vor Ort. Die heulenden Sirenen in der Nacht haben flächendeckend dafür gesorgt, dass eine nicht unerhebliche Zahl an Bürgerrinnen und Bürgern geweckt wurden und sich frühzeitig in Sicherheit bringen konnten. Mit Bedauern mussten die Einsatzkräfte allerdings zur Kenntnis nehmen, dass auch ehrenamtliche Helfer in Ausübung Ihres Dienstes Ihr Leben lassen mussten.

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