St. Wendel: Wofür steht der Verein „Ally hilft- Handeln, statt hoffen?

hintere Reihe (v.l.n.r.: Maurice Collet, Lothar Ballerio, Marc- Thomas Kessler, Serena Bouillon, Sarah Schley, Denise Dupont vordere Reihe: Klaus Bouillon, Philipp Collet, Lilianne Weber, Bernd Müller, Gerlinde Bouillon, Anne Dupont)

Lilianne „ Wir sind ein sozial engagierter Verein, der sich unter anderem für Menschen in schwierigen Lebenslagen engagiert.
Serena: „
In Gedenken an Anna „Anni“ Bouillon und Selma „Elli“ Bohn haben wir am 1. November 2018 den Verein „Ally hilft- Handeln, statt hoffen gegründet!“ Unser Verein setzt sich für benachteiligte, hilfsbedürftige, erkrankte Menschen und gemeinnützige Einrichtungen ein.“

Wer sitzt im Vorstand eures Vereines? Könnt ihr euch ein wenig vorstellen? Was ist euer persönlicher Leitfaden?

Der Vorstand: v.l.n.r.: Lothar Ballerio (Pressewart), Serena Bouillon ( Vorsitzende), Marc- Thomas Kessler ( Kassenwart), Lilianne Weber (Stellvertretende Vorsitzende) und Bernd Müller (Schriftführer)

Lothar: „ Ich bin 30 Jahre alt und von Beruf Fachangestellter für Bäderbetriebe, aktuell in Meisterausbildung. Zu meinen Freizeitaktivitäten gehören schwimmen, Rad fahren, wandern und Kino. Zudem bin ich an einigen kommunal- und landespolitischen Themen interessiert. Wenn jeder dem anderen helfen würde, wäre allen geholfen.“

Serena: „ Ich bin 28 Jahre alt und von Beruf Diplom- Verwaltungswirtin und Master-Studentin. Ich reise, fotografiere und schreibe für mein Leben gerne. Darüber hinaus bin ich ein US-Serienfreak, liebe Amerika, und interessiere mich sehr für Themengebiete wie Psychologie, Politik und Kultur. Ich freue mich, wenn sich andere freuen, und ich bin glücklich, wenn ich Menschen unterstützen kann.“

Marc: „Ich bin 30 Jahre alt und Lehrer an beruflichen Schulen. Meine Hobbys sind Fitness, Skateboard fahren, Basketball spielen und Videospiele. Mein Leitspruch ist: Behandele jeden so, wie du selbst behandelt werden möchtest.“

Lilianne: „Ich bin 60 Jahre jung und von Beruf Hotelfachfrau. In meiner Freizeit interessiere ich mich für Theater, Museen und vieles mehr. Außerdem bin ich, als ehemalige Fechterin, sehr sportbegeistert und ein begnadeter Borussia Dortmund- Fan. Es liegt mir viel daran meinen Mitmenschen etwas Gutes zu tun.“

Bernd:“ Mein Lebensalter beträgt 65 Jahre, das heißt ich bin zwar nicht mehr die blühende Jugend in Person, aber ich kann mit den Jungen durchaus noch gut mithalten. Ich bin seit über 40 Jahren glücklich verheiratet und beruflich Ministerialbeamter und Referatsleiter. Hobbys? Fußball, Kommunalpolitik und außerdem Angler aus Leidenschaft. Ich weiß, wie es ist, wenn man plötzlich schwer erkrankt, deshalb bin ich froh, wenn ich anderen Menschen helfen kann. Andere sind nicht nur für mich da, ich bin auch für andere da.“

Wie sieht eure Vereinsarbeit aus?

Serena: „ Unser Hauptaugenmerk liegt auf der Organisation einer jährlichen Spendenveranstaltung mit deren Erlös wir einen bestimmten im Vorfeld publizierten sozialen Zweck fördern möchten. Dieser Zweck soll jährlich wechseln. Zudem sammeln wir Spenden für weitere schöne Aktionen auf regionaler Ebene. Zu unseren bisherigen guten Taten zählen eine Nikolausüberraschung für ein erkranktes Kind und seinen Retter, Unterstützung für eine Familie für die Ermöglichung behindertengerechter Baumaßnahmen und Hilfe für das Tierheim Linxbachhof Niederlinxweiler.“

Lothar: „Die Spendenparty soll durch ein attraktives, familienfreundliches und seniorengerechtes Unterhaltungsprogramm  zum Besuchermagnet für Groß und Klein werden. Am Abend laden wir euch dann dazu ein, bei einem Glas Wein oder einem leckeren Cocktail das Tanzbein zu schwingen. Näheres berichten wir zu gegebener Zeit.“
Marc: „ Eine solche Aktion steht und fällt mit freiwilligen Helfern und Sponsoren, das sind die größten Hürden, die man bewältigen muss. Aber wir sind guter Dinge, dass wir das schaffen. Darüber hinaus möchten wir, im Rahmen unserer Möglichkeiten, immer wieder Einzelschicksale unterstützen.“
Bernd: „ Wir möchten einfach Gutes bewirken. Menschen in unserer Umgebung unterstützen, die Hilfe brauchen. Sei es die Familie mit schwerkranken Kindern, der Verein, der sich für Straßentiere im Ausland einsetzt oder andere gemeinnützige Einrichtungen. Es gibt da eine Vielzahl an Möglichkeiten.“
Lilianne: „ Natürlich möchten wir auch selbst anpacken, wie zum Beispiel beim Gassi- Gehen mit Hunden aus dem Tierheim, dem Kuchen backen für ehrenamtliche Helfer als Dankeschön, der umfangreichen Organisation der Spendenveranstaltung und anderen guten Taten. Zunächst kümmern wir uns erst einmal um solche Dinge, aber natürlich haben wir schon Ideen für weitere Aktionen.“
Serena: „Finanzielle Unterstützung ist gut, wichtig und oft auch notwendig, aber das ist nicht alles. Selbst anpacken und etwas tun, sei es auch noch so simpel, Hauptsache es kommt von Herzen.“

Wie viele Mitglieder habt ihr aktuell? Wie hoch sind eure Mitgliedsbeiträge?

Lothar: „ Zum aktuellen Stand haben wir über 30 Mitglieder. Wir sind eine ganz bunt gemischte Truppe. Unser jüngstes Mitglied ist 5 Jahre alt und unser ältestes Mitglied 86 Jahre.“
Marc: „ Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre, junge Erwachsene in Ausbildung, im FSJ oder ähnlichen Diensten und Studenten zahlen keine Mitgliedsgebühr. Wir freuen uns über jeden freiwilligen Helfer, deshalb möchten wir speziell diesen Gesellschaftsgruppen eine kostenfreie Mitgliedschaft ermöglichen. Erwachsene über 18 Jahre zahlen 4 € monatlich. Ehepaare und eingetragene Lebenspartnerschaften kostet die Mitgliedschaft insgesamt 7 € und Rentner, Pensionäre oder Senioren ab 65 Jahren zahlen 3 € im Monat.“

Was hat es mit dem Namen „Ally“ auf sich?
Der Name „Ally“ ist eine Zusammensetzung aus den beiden Spitznamen Anni und Elli. Der Gedanke daran, dass wir im Namen dieser wundervollen, hilfsbereiten und herzensguten Frauen etwas Gutes tun, ist wohltuend und erfüllend.“, so die beiden Schwestern Kristina Hort und Serena Bouillon.

Handeln, statt hoffen?
Serena: „Hoffnung ist gut, aber handeln ist besser. Hoffnung gibt uns die Stärke positiv zu denken und nach vorne zu blicken, wir dürfen uns aber nicht darauf ausruhen. Wir müssen weiter denken, die Zügel in die Hand nehmen und Taten sprechen lassen, nur das bringt uns voran.“

Nun eine Frage an verschiedene heute erschienene Mitglieder: Warum seid ihr dem Verein beigetreten?
Denise: „Ich möchte Gutes tun und Hoffnung geben.“
Sarah: „Ich weiß wie es ist, wenn das Leben nicht immer einfach ist, deshalb möchte ich andere Menschen unterstützen.“
Francois: „
Ich bin nicht mehr der Jüngste, trotzdem möchte ich den Verein unterstützen. Es ist schön und wichtig, dass es Menschen gibt, die sich um das Wohl ihrer Mitmenschen sorgen.
Gerlinde: „
Es ist mir ein persönliches Anliegen im Namen meiner verstorbenen Mutter Gutes zu tun und meine beiden Töchter bei ihrer Idee tatkräftig zu unterstützen.“
Maurice: „ Ich möchte zusammen mit meinen Freunden etwas bewegen und Menschen in Notlagen helfen.“

Wie seid ihr auf die Idee gekommen euch zu einem Verein zusammenzuschließen, der das soziale Engagement fördert?

Bernd: Wir Vorstandsmitglieder haben alle gute Jobs, ein Dach über dem Kopf und sind körperlich und geistig gesund. Solche Voraussetzungen sind nicht selbstverständlich. Gerade aus diesem Grund möchten wir benachteiligte Menschen unterstützen.“
Serena: „ Wir haben alle den Eindruck, dass man manchmal gar nicht mehr zu schätzen weiß, wie gut es einem geht. Auch wir müssen uns das immer wieder vor Augen führen. Wenn wir auch nur kleine Veränderungen erzielen können, dann leisten wir unseren individuellen Beitrag dazu, die Welt, zumindest ein kleines Stückchen besser und positiver zu gestalten. Je mehr Menschen genau so denken, desto mehr können wir bewegen. Wie sagte Xavier Naidoo? Was wir alleine nicht schaffen, das schaffen wir dann zusammen.“
Marc: „Als Lehrer bin ich durch die Umsetzung der Inklusionsverordnung insbesondere auf behinderte Jugendliche aufmerksam geworden. So hat sich bei mir die Idee entwickelt benachteiligte Menschen zu unterstützen.“
Lothar: „
Wir wurden über die Idee informiert, und ich war direkt begeistert. Von da an ging alles ganz schnell.
Lilianne: „
Genau, ich war auch direkt sehr angetan, als ich von den Plänen hörte und wollte sehr gerne bei dieser guten Sache mitwirken.

Was bewegt euch euch in eurer Freizeit für benachteiligte Menschen einzusetzen?
Lilianne: „ Ich möchte Gutes tun und Freude vermitteln!“
Marc: „Ich will gemeinsam mit unserem Verein Menschen helfen, die ein schweres Schicksal erdulden müssen und denen es nicht so gut geht.“
Bernd: „
Mir geht´s gut, anderen nicht- es soll uns allen gut gehen– dabei helfe ich gerne!“
Lothar: „ Wenn ich anderen Menschen helfen kann und es ihnen dadurch besser geht, dann kann auch ich glücklich und zufrieden leben.“
Serena: „Ich möchte genau da helfen, wo Hilfe wirklich nötig ist und den Betroffenen zeigen, dass es Menschen gibt, die sich für sie einsetzen und sich kümmern.“

Was wollt ihr potentiell interessierten Mitgliedern mitteilen?

„ Ihr möchtet euch in eurer Freizeit für benachteiligte und erkrankte Menschen, gemeinnützige Einrichtungen engagieren?
Ihr seid teamfähig und habt Spaß daran gemeinsam etwas GUTES auf die Beine zu stellen oder möchtet einfach nur als inaktives Mitglied euren Beitrag dazu leisten hilfsbedürftige Menschen und soziale Projekte zu unterstützen?
Dann seid ihr bei uns genau richtig.
Mit das Beste und Wichtigste an unserem Verein ist die Gewissheit und Sicherheit, dass unsere Vereinsgelder und Spenden genau da landen, wo sie wirklich gebraucht werden, das garantieren wir.
Werdet JETZT MITGLIED! Wir freuen uns auf euch.

Ally hilft- Handeln, statt hoffen

Kreissparkasse St. Wendel

IBAN: DE53 5925 1020 0120 3984 58

BIC: SALADE51WND“

Kontakt: info@ally-hilft.de

Website: www.ally-hilft.de

Der frisch gegründete Verein befindet sich aktuell noch in der Anerkennungs- und Eintragungsphase. Aus diesem Grunde können zum aktuellen Zeitpunkt noch keine Spendenquittungen erstellen.

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