St. Wendel: Staatssekretär Stephan Kolling gratuliert zu 30 Jahre Kleine Hände

Ministerin Monika Bachmann und Staatssekretär Stephan Kolling gratulieren dem Förderverein „Kleine Hände“ in St. Wendel zum 30. Geburtstag. Seit drei Jahrzehnten kümmern sich die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des Fördervereins um sozial schwache Familien, unterstützen sie in schwierigen Lebenslagen. Der Förderverein steht damit in vielen Bereichen für gelebte Mitmenschlichkeit im Saarland.

„In St. Wendel tut sich was! Dieser Slogan passt in der Stadt und im Landkreis in Bezug auf Familien sehr gut, denn in St. Wendel sind echte Macher am Werk“, erklärte Staatssekretär Stephan Kolling bei seinem Besuch in den Räumen in der Hospitalstraße. Kolling war am Freitagnachmittag zum Förderverein „Kleine Hände“ nach St. Wendel gekommen, um den rund 70 Mitgliedern um Vorsitzende Birgit Litz zum runden Geburtstag des Vereins zu gratulieren. „Sie leisten vorbildliche Arbeit für Familien in schwierigen Lebenslagen, Familienfreundlichkeit wird nicht nur propagiert, sondern gelebt“, sagte Kolling. Die niedrigschwelligen Angebote der „Kleinen Hände“ haben sich mit den Anforderungen der Zeit gewandelt. Angangs kümmerten sich die Helfer um sozial schwache Familien, sorgten für Betreuungsangebote bei Veranstaltungen. Pionierarbeit, betonte der Staatssekretär, ist von den Vereinsmitgliedern in der Flüchtlingsarbeit geleistet worden. Hier wurde das Angebot schon sehr früh ausgeweitet, der Umzug in die neuen Räume war unumgänglich, die Kapazitäten erschöpft. „Das niedrigschwellige Hilfsangebot der „Kleinen Hände“ ist mit dem neuen Standort mitten im Herzen von St. Wendel bestens aufgehoben“, erklärte Kolling. Ein großes Dankeschön gab es vom Staatssekretär für die Initiative des Vereins, in Rücksprache mit der Caritas über mehrere Jahre Patenschaften bei Neugeborenen zu übernehmen und den Müttern 50,00 Euro Zuschuss pro Monat zu gewähren.

Stephan Kolling bedankte sich bei allen Machern des Vereins: „Sie leisten rund 120 Stunden im Monat – und das alles ehrenamtlich. Sie tragen zu einem solidarischen Miteinander unsere Gesellschaft bei, bieten eine starke Schulter für all die, die auf Hilfe angewiesen sind. Ihr Engagement ist nicht selbstverständlich und verdient großen Respekt.“

Im Saarland ist die Bereitschaft zum Ehrenamt sehr hoch, etwa 400.000 Menschen engagieren sich ehrenamtlich. Die Landesregierung hat ein breit gefächertes Angebot für Familien aufgelegt. Dazu gehört die dauerhafte Implementierung des ursprünglichen Modellprojektes „Frühe Hilfen“, die niedrigschwellige Zugänge zu belasteten Familien schaffen und damit so früh wie möglich Unterstützungs- und Beratungsangebote vermitteln. Die Service und Kompetenzstelle Familien kümmert sich um die Belange saarländischer Familien.

Foto: Sozialministerium

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