St. Wendel: Spielplatzkonzept wird überarbeitet

Tolle Nachrichten für junge Familien brachte die jüngste Sitzung des Stadtrates in St. Wendel. Auf Antrag der SPD beschäftigte sich der Rat mit dem Thema „Spielplatzkonzept“. Durch eine Bürgerinitiative aus Oberlinxweiler und Ortsvorsteher Jörg Birkenbach wurde vor wenigen Wochen der Zustand des Spielplatzes am Spiemont in die öffentliche Diskussion gebracht. Die SPD-Stadtratsfraktion nahm sich diesem Thema an und besichtigte mehrere Spielplätze im Stadtgebiet, auf deren Zustand verschiedene Ortsräte sowie Bürger aufmerksam gemacht hatten.

„In der Tat befinden sich einige Spielplätze in einem Zustand, der für eine Stadt wie St. Wendel, die sich auf ihrer Homepage als familien- und kinderfreundlich bezeichnet, beschämend ist“, zeigt sich Marc André Müller, Vorsitzender des SPD-Stadtverbands und Stadtratsmitglied, betroffen. An einigen Stellen wie z.B. auf dem Spielplatz in der Max-Müller-Straße in St. Wendel seien manche Spielgeräte nicht nur unansehnlich, es gehe von ihnen nach Auffassung der SPD gar eine Gefahr für die Gesundheit der dort spielenden Kinder aus.

Nach der folgenden Kampagne der SPD in den sozialen Medien war in den vergangenen Tagen auch bereits eine rege Aktivität des städtischen Bauhofs auf einigen Spielplätzen zu verzeichnen. Alte, defekte Spielgeräte wurden abgebaut und zum Teil durch neue bzw. hergerichtete Geräte ersetzt.

Der von der SPD in den Stadtrat eingebrachte Antrag, das aus dem Jahre 2008 stammende, bisher aber kaum umgesetzte Spielplatzkonzept zu erneuern und um einen konkreten Zeit- und Maßnahmenplan zu ergänzen, wurde schließlich einstimmig beschlossen.

„Es ist schön, dass die CDU dieses Versäumnis der letzten Jahre nun auch erkannt hat und unserem Antrag gefolgt ist“, freut sich Marc André Müller. Der Vorschlag der SPD sieht weiterhin vor, auch Bürger- und Elterninitiativen eine stärkere Beteiligungsmöglichkeit einzuräumen. „Wir hoffen, dass die Stadtverwaltung diesen Auftrag ernst nimmt und umsetzt, denn das ermöglicht mehr direkte Demokratie und an Engagement und Initiative fehlt es in St. Wendel zum Glück nicht“, so Müller abschließend.

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