St. Wendel sicherster Landkreis – Ergebnis von stabilen Strukturen und gezieltem Handeln

Erfreut, wenn auch nicht überrascht, zeigt sich die Abgeordnete im saarländischen Landtag und stellvertretende CDU-Kreisvorsitzende Ruth Meyer darüber, dass der Landkreis St. Wendel nach wie vor der sicherste bundesweit ist.

Laut aktueller Kriminalstatistik ereigneten sich landesweit mit 70 860 erfassten Straftaten 8 % weniger als noch im Vorjahr. Der Anteil des Landkreises St. Wendel daran ist mit 4,7% stabil. Natürlich sei das Aufkommen von Straftaten in ländlichen Räumen geringer als in städtischen. Aber auch dort zeigten sich Unterschiede: „Im Kreis St. Wendel kommen auf 1000 Einwohner 38 Straftaten – im Nachbarlandkreis Merzig-Wadern sind es 49“, so Meyer: „Sicherheit ist kein Zufall – wir tun hier mehr als andernorts.“

 

Auf Landesebene sei mit gezielten Sicherheitspaketen sowie mit Ermittlungs- und Einsatzgruppen – etwa in den Bereichen Wohnungseinbruch und Drogenhandel – auf die aktuellen Herausforderungen reagiert worden. Auf kommunaler Ebene werde in Form von Sicherheitspartnerschaften die Kooperation zwischen Vollzugspolizei und Ordnungsämtern verstärkt. „Die Zusammenarbeit mit unseren Polizeiinspektionen funktioniert hervorragend. In St. Wendel ist seit vielen Jahren regelmäßig ein Kontaktpolizist in der Innenstadt unterwegs. Bei den Märkten zu Weihnachten und Ostern können wir auch durch die neuen OpE-Kräfte eine hohe Polizeipräsenz darstellen. Das ist enorm wichtig für das Sicherheitsgefühl unserer Bevölkerung.“ Auch die Zusammenarbeit mit der Polizeiinspektion Hochwald, die im nördlichen Kreis zuständig ist, funktioniere reibungslos. „Gerade für die Sicherheit rund um den Bostalsee ist hier die enge Abstimmung mit der Kreisverwaltung entscheidend. Die kreisübergreifende Intervention klappt. Davon habe ich mich bei einem Besuch in Wadern gerade persönlich überzeugt.“

In vielen Gemeinden im Kreis seien dankenswerterweise ehrenamtliche Sicherheitsberater aktiv: „Ältere MitbürgerInnen sind vermehrt Opfer von Betrügereien – hier müssen wir aktuell und engmaschig warnen und beraten.“ führt Ruth Meyer weiter aus. „Wir legen als CDU von je her großen Wert auf das Thema Sicherheit. Die herausragende Position in der Republik ist das Ergebnis konsequenter Anstrengungen.“ Die von Nadine Schön MdB ins Leben gerufene Initiative „Sicherer Landkreis“ sei hier ein genauso wichtiger Baustein wie die Veranstaltung „Sicher leben“ der CDU-Landtagsfraktion: „Man kann mit Eigeninitiative, Aufmerksamkeit und kleinen Hilfsmitteln selbst viel für ein sicheres Umfeld tun.“ Sorgen bereite ihr nach wie vor der Bahnhof in St. Wendel. Stadt, Vollzugs- und Bundespolizei seien hier regelmäßig vor Ort gefordert, um gegen Ordnungsstörungen und Rauschmitteldelikte vorzugehen. Mehr Abschreckung und Aufklärung verspreche sie sich von der Videoüberwachung, die in Kürze ans Netz gehen soll. „Das ersetzt keine persönlichen Kontrollen und verhindert nicht jede Straftat, aber es ist Teil unseres Sicherheitsbedürfnisses, dass man Tätern auch habhaft werden kann.“

Insgesamt ist Ruth Meyer wichtig zu betonen, dass sich die geringe Zahl an Straftaten nicht negativ auf die Einsatzfähigkeit der Polizeidienststellen im Kreis auswirken dürfe. „Wenn wir die guten Zahlen halten wollen, dann brauchen wir auch weiterhin verlässliche Strukturen. Die weiten Wege sind eine Herausforderung der ländlichen Region und dürfen im Fall der Fälle keinen Nachteil für unsere Bürger darstellen.“

 

Hintergrund:

Die Veranstaltung „Sicher leben im Saarland – Wie sicher ist mein Haus, mein Ort, meine Familie?“ kann kostenlos gebucht werden über die CDU-Fraktion im Saarländischen Landtag. Kontakt: Tel. 0681/5002-316

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