St. Wendel: Nun auch hier „Oase geschenkten Lebens“

Menschen aus dem gesamten Saarland haben am vergangenen Samstag an einem ökumenischen Gottesdienst in der Wendelinusbasilika in St.Wendel zum Thema Organspende teilgenommen. Anschließend begaben sich alle zum Kugelbrunnen in die „Mott“, wo eine symbolische Baumpflanzung und die Einweihung der insgesamt fünften Stele „Oase geschenkten Lebens“ stattfanden.

Die gesamte Feier bildete den Abschluss einer Aktion des Rotary-Clubs St.Wendel, dessen Präsident Wolfgang Jung das Thema Organspende wieder stärker ins Bewusstsein der Bevölkerung bringen wollte. In den Wochen zuvor hatte es bereits eine Informationsveranstaltung sowie eine sehr gut besuchte Podiumsdiskussion in Tholey gegeben.

Im Gottesdienst betonte Generalvikar Ulrich Graf von Plettenberg, als von Gott geschaffene Menschen erwachse uns eine Aufgabe, freien Herzens Leben an bedürftige Menschen weiter zu verschenken. Der evangelische Pfarrer i.R., Gerhard Diercks, ergänzte, niemand habe größere Liebe, als der, der sein Leben für seine Freunde lasse, selbst dann, wenn er schon gestorben sei. Es müsse selbstverständlich sein, zu jeder Stunde einen Organspenderausweis mitzuführen. Neben Pfarrer Klaus Leist trugen Sebastian Benetello an der Orgel sowie die Band „OQmanSolo“ aus Homburg zum Gelingen der Feier in der Basilika teil. Komponist und Sänger Markus Okuesa hat zu diesem Thema zwei Lieder geschrieben.

Die Idee zu den Oasen, vier stehen bereits in Saarbrücken, stammt vom Selbsthilfeverein „Niere Saar e.V.“ Deren Vorsitzender Klaus Schmitt erläuterte, mit diesen Orten wolle man eine „Kultur des Dankens“ fördern, die Bereitschaft zur Organspende erhöhen und denen danken, die ihren Mitmenschen Chance und Hoffnung auf ein neues Leben geschenkt haben. Die Einrichtung der neuen Gedenkstätte in der „Mott“ wurde neben dem Rotary Club St.Wendel auch durch den Bürgermeister der Stadt, Peter Klär, gefördert.

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