St. Wendel: Bundesministerin Julia Klöckner überzeugt sich von Land(auf)Schwung Projekten im Landkreis St. Wendel

St. Wendel. Seit 2015 nimmt der Landkreis St. Wendel als eine von insgesamt 13 Regionen bundesweit am Modellvorhaben „Land(auf)Schwung“ teil. Seither wurden zahlreiche Projekte auf den Weg gebracht, die vor allem die regionale Wertschöpfung und Daseinsvorsorge im Blick haben. Das Modellvorhaben stellt jeder der 13 Regionen ein Regionalbudget zur Entwicklung des ländlichen Raumes zur Verfügung. Dabei bestimmen die Regionen selbst, welche Projekte sie angehen. Julia Klöckner, Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, hat sich am Freitag, 17. Mai, ein Bild von den „Land(auf)Schwung“-Aktivitäten im St. Wendeler Land gemacht. 

„Mit unserem Modellvorhaben Land(auf)Schwung gehen wir einen neuen Weg. Wir haben die Entscheidung, welche Projekte sinnvoll sind und wie die Region vorangebracht werden kann, ganz bewusst in die Hände der engagierten Menschen vor Ort gelegt. Der Bund setzt den Rahmen, mit Leben gefüllt wird er aber hier in St. Wendel. Wir haben die Freiheit gegeben, sich auf eigene Stärken und Bedürfnisse zu konzentrieren, selbstbestimmt zu handeln und passgenaue  Lösungen für die Region zu finden. Mit großem Erfolg, wie ich heute eindrucksvoll erleben kann. Mit Land(auf)Schwung fördert mein Ministerium insgesamt 13 Regionen. In den Jahren 2015 bis 2020 investierten wir so mehr als 32 Millionen Euro in die Ländliche Entwicklung vor Ort. Die Modellregionen sind hierbei Beispielgeber. Aus ihren Erfahrungen können wir lernen und erfolgreiche Projekte in eine nächsten Schritt anderen Regionen in Deutschland zu Gute kommen lassen“, so Bundesministerin Julia Klöckner.

In St. Wendel wurden im Rahmen von Land(auf)Schwung unterschiedliche, erfolgreiche Projekte angegangen. So zum Beispiel das Projekt „Paten mit Herz“, bei dem sich Engagierte zu einem Netzwerk zusammengeschlossen haben, um ältere Menschen in ihrem alltäglichen Leben zu unterstützen. Auch das Projekt Zukunft Dorf wurde im Rahmen dieses Modellvorhabens angegangen, bei dem in verschiedenen Orten zukunftsorientierte Lösungen für das Dorfleben getestet werden. Besonders sticht hierbei das Projekt Smart Village heraus, bei dem die Nahversorgung der Bürger durch einen Online-Bestellvorgang und ehrenamtliche Dorfcoaches erfolgt. 

„Nachhaltige Regionalentwicklung ist ein Zukunftsfeld, das wir im Landkreis St. Wendel bereits früh besetzt haben. Daher konnte das Bundesmodellvorhaben auf bestehende Strukturen zurückgreifen, diese stärken und ausbauen“, so Landrat Udo Recktenwald. „Land(auf)Schwung, koordiniert durch die Wirtschaftsförderungsgesellschaft, stellt neben der KuLanI und den Projekten des Landkreises, eine weitere Säule der Regionalentwicklung dar. Deshalb ist es wichtig, dass die bestehenden Strukturen auch nach 2020 verstetigt werden. Denn Regionalentwicklung braucht Zeit, bis sie wirkt, braucht abgestimmte Konzepte, engagierte Menschen, funktionierende Netzwerke, Kontinuität und vor allem Geld. Daher muss Regionalentwicklung eine zugelassene abweisbare Aufgabe der Landkreise werden -was sie bisher nicht ist. Dafür setzen wir uns auf Landes- und Bundesebene ein“. 

Klöckner konnte bei ihrem Besuch feststellen, dass der Landkreis sich schon um neue Fördermittel bemüht, um die angelaufenen Projekte auch zukünftig weiterentwickeln zu können. 

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