Mit verdientem 3:1 Sieg

SSC Freisen bändigt auch die Altdorfer Löwinnen

Die Spielerinnen, Trainer und Betreuer der Volleyball-Mannschaft SSC Freisen
Kommenden Sonntag reist das Team des SSC Freisen zum Qualifikationsspiel zur ersten Hauptrunde im DVV Pokal nach München

Mit einem am Ende souveränen und verdienten 3:1 Sieg stürzt der SSC Freisen binnen zwei Wochen nach der TG Bad Soden den zweiten Tabellenführer vom Thron und behauptet sich weiterhin in der Spitzengruppe der 2. Volleyball-Bundesliga Süd. Dabei verlief der Beginn des Spiels alles andere als verheißungsvoll.

Im ersten Satz lief Freisen nämlich von Anfang an einem Rückstand hinterher, der sich bis auf 8 Punkte ausdehnte. Die Annahme fand kein Mittel gegen die starken Aufschläge der Fränkinnen, so dass dieser Satz letztendlich mit 25:18 an die Gäste ging. Das war dann aber der Wakeup-Call für die Schützlinge von Headcoach Brigitte Schumacher. Mit stabiler Annahme, schnellem Spiel und druckvollen Angaben spielte sich Freisen frei und gewann den 2. Satz locker mit 25:14. Der dritte Satz zeigte alles, was dieses Spiel so attraktiv macht. Lange, spektakuläre Ballwechsel mit wechselnden Führungen rissen die mehr als 200 Zuschauer ein ums andere Mal von den Sitzen. Freisen konnte schließlich seinen dritten Satzball zum umjubelten 28:26 Satzgewinn verwandeln. Der vierte Satz geriet dann für Doreen Werth und Co. zum Schaulaufen. Freisen ließ nichts mehr anbrennen und mit einem krachenden Schmetterball verwandelte Kim Schwan den Matchball zum 25:15.

Somit kann der SSC Freisen mit einem guten Gefühl am kommenden Sonntag zum Qualifikationsspiel zur ersten Hauptrunde im DVV Pokal nach München reisen, wo der Drittligist TSV Turnerbund München der Gegner sein wird. Dieses Spiel wird jedoch alles andere als ein Selbstläufer und Freisen geht auch nicht automatisch als Favorit ins Spiel, haben sich die Münchner zur neuen Runde doch mit etlichen ehemaligen Spielerinnen verstärkt, die schon reichlich Erfahrung in höheren Klassen sammeln konnten.

Der Gegner für die erste Hauptrunde für die Münchner oder Freisener steht indes schon länger fest. Es ist der 12-malige deutsche Meister, mehrfache Pokalsieger und Champions-League-Teilnehmer SSC Palmberg Schwerin, gespickt mit Nationalspielerinnen aus aller Herren Länder.

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