Sportwetten: Auch Glücksspiel will gelernt sein

Sportwetten gelten in der Regel als Glücksspiel. Und das natürlich zu Recht, denn schließlich kann niemand im Vorwege wissen, wie ein Sportereignis am Ende ausgehen wird. Aber handelt es sich wirklich nur um Glück, wenn jemand am laufenden Band seine Wetten gewinnt, oder steckt vielleicht doch mehr dahinter? Wir verraten ein paar Tipps und Tricks zu diesem Thema, die zwar nicht zwangsläufig zum Erfolg führen müssen, aber zum einen Spaß machen und zum anderen die Erfolgschancen erhöhen können. 

Auf bekannte Sportarten wetten

Gewettet werden sollte nur auf Sportarten, mit denen sich der Wettfreund selbst gut auskennt. Wer keine Ahnung vom Volleyball hat, sollte Wetten in diesem Bereich unbedingt vermeiden, das Spielverständnis und Regelkunde fehlen. Die meisten Wettfreunde begeistern sich für Fußball. Doch auch hier gilt: Wer sich nicht mit der Sportart an sich auskennt, von Abseits noch nie was gehört hat oder diese Regel überhaupt nicht versteht und wem 4-3-3 oder 4-5-1 nichts sagen, der sollte vom Wetten auf Fußballspiele grundsätzlich Abstand nehmen. 

Informationen, Informationen und noch mehr Informationen

Bleiben wir beim Thema Fußball. Der bestmögliche Weg zum Erfolg bei einer Fußballwette sind Informationen und Statistiken. Wer beispielsweise auf das Spiel FC Bayern München gegen den SC Freiburg wetten möchte und sich nur auf sein Bauchgefühl verlässt, wird wohl zu dem Schluss kommen, dass der deutsche Rekordmeister mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit einen Sieg einfahren wird. Doch das Bauchgefühl ist nicht entscheidend. 

Viel entscheidender wäre in unserem Beispiel, dass sich die Bayern in einem Formtief befinden, ein wichtiger Spieler für diese Partie gesperrt ist und der Starstürmer sich vor einem Tag im Training eine Knieverletzung zugezogen hat und nicht spielen wird. Zudem läuft es bei den Breisgauern auswärts derzeit richtig gut und sie konnten die letzten 5 Spiele in der Fremde in Folge für sich entscheiden. Vor diesem Hintergrund sieht die Bewertung des Spiels zwischen Bayern und Freiburg schon ganz anders aus. 

Wie an obigen Beispiel zu erkennen ist, sind Informationen und Statistiken in einem großen Umfang entscheidend für eine Vorhersage darüber, wie ein Fußballspiel enden könnte. Als Informationsquellen bieten sich unterschiedliche Seiten im Internet an. Da wären zum einen die einschlägigen Nachrichtenseiten zum Thema Fußball zu nennen. Ligainsider, Sportschau, Kicker und auch Transfermarkt bieten umfangreiche Informationen und Neuigkeiten. Statistikseiten wie soccerway haben sich ebenfalls bewährt. 

Für eine grobe Einschätzung ist die Formtabelle eine gute Möglichkeit, erste Informationen zu bekommen. Wie schlagen sich die Mannschaften zu Hause, auswärts oder auf neutralem Boden? Wie verliefen die vergangenen 5, 6 oder 7 Spiele und in welchen Spielphasen sind die Teams am effektivsten? Weitere, mögliche und entscheidende Statistiken: 

  • In welchen Spielminuten erzielt die Mannschaft ihre Treffer?
  • Wie viel Druck lastet derzeit auf der Mannschaft? 
  • Kellerkind oder Meisterschaftskandidat?
  • Gab es in letzter Zeit einen Trainerwechsel?
  • Wie liefen die Vorbereitungsphasen im Sommer oder Winter?
  • Wie hoch war die Spielbelastung wettbewerbsbedingt?
  • Wie viele Tore erzielt die Mannschaft im Schnitt?

Risiko oder sichere Bank – letztlich Geschmackssache

Es gibt Sportfreunde, die sich bei Sportbuchmachern online genau die Quoten anschauen und ausschließlich auf die Favoriten setzen. Das erhöht die Erfolgschance natürlich, mindert aber auch den zu erwartenden Gewinn. Die entscheidende Frage lautet also: Was weiß ich, was der Buchmacher nicht weiß oder nicht berücksichtigt? Dementsprechend gibt es Wetten mit hohem oder niedrigerem Risiko. Wetten mit einem sehr hohen Risiko sind beispielsweise:

  • Wette auf ein konkretes Ergebnis
  • Wette auf Ereignisse wie Rote/Gelbe Karten
  • Wetten auf Torschützen

Alle diese Wetten haben eines gemein: Die Ergebnisse sind nur sehr schwer vorhersehbar. Am riskantesten und daher im Erfolgsfall am lukrativsten, sind die Ergebniswetten. Hierbei tippt der Wettfreund auf das genaue Ergebnis, zum Beispiel 3:4. Ereigniswetten wie eine Wette auf Gelbe oder Rote Karten sind ebenfalls sehr riskant. Die Wette auf Torschützen ist schon alleine deshalb riskant, weil der betreffende Spieler vielleicht überhaupt nicht aufgestellt wird oder frühzeitig ausgewechselt werden muss. 

Mit einer einfachen Wette beginnen und Kombiwetten meiden

Die einfachste Wette beim Fußball ist die Dreiwegewette. Hier setzt der Wettfreund auf Heimsieg, Auswärtssieg oder Unentschieden. Hier können die bereits erwähnten Informationen und Statistiken zum Einsatz kommen und bei Buchmachern wie GGBet Wetten platziert werden. Natürlich sollte die Wettquote berücksichtigt werden, schließlich soll am Ende ja auch ein Gewinn dabei herausspringen. 

Kombiwetten sind überaus beliebt. Doch bergen sie ein hohes Risiko. Eine Kombiwette fasst mehrere Wetten zu einer Wette zusammen. So kann mit einer Kombiwette ein gesamter Spieltag getippt werden. Der Vorteil: Die Quoten werden miteinander multipliziert, sodass letztlich eine höhere Quote zusammenkommt, als wenn jede Wette einzeln abgerechnet wird. Klingt gut, ist aber riskant: Denn wenn nur ein Tipp daneben geht, sind alle anderen Tipps wertlos. Daher sollten speziell Anfänger die Kombiwette meiden und falls es doch ausprobiert werden soll, dann nur mit höchstens drei Tipps in einer Kombination.

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